A HERZLICH'S GRÜß GOTT

in Unterneukirchen, Landkreis Altötting, Bistum Passau

Aktuelles

Indienreise des Pfarrverbands

Glaube, Kultur und Natur waren die drei wichtigsten Punkte auf der 14-tägigen Indienreise des Pfarrverbandes. Mit Pfarrvikar Vincent und Pater Sunil als ortskundige Reiseleiter, wurde diese Reise zu einem unvergessenen Erlebnis für die 38 Teilnehmer.
Mit dem Bus ging´s zunächst nach München, um dann mit einem Zwischenaufenthalt in  Dubai nach insgesamt neuneinbalb Stunden Flug im sogenannten „Goldenen Dreieck“ zu landen: Delhi, Agra und Jaipur. Trotz des geringen Schlafes wurden bei einer kleinen Stadtrundfahrt durch Neudelhi die ersten Eindrücke gesammelt. Tags darauf ging´s nach dem Frühstück gleich wieder los. Die Teilnehmer kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, als der gigantische Lotus-Tempel aller Religionen, der in der Form einer Lotusblüte erbaut ist, angesteuert wurde. Der Qutub Minar zählt zu den ersten islamischen Bauwerken Indiens. In Altdelhi wurde das Rote Fort Jama Masjid, die größte Moschee im Lande und natürlich auch das imposante Regierungsviertel besucht. Am vierten Tag ging die vierstündige Fahrt nach Agra mit dem weltberühmten Taj Mahal, eines der sieben Weltwunder der Neuzeit. Bei einer abendlichen Kalakrithi-Show, einer Mischung aus Dramen und Tänzen, wurde die Geschichte des Mausoleums Taj Mahal eindrucksvoll erzählt. In Agra besuchte man auch ein Mutter-Teresa-Kinderheim. Bei der Weiterfahrt nach Jaipur konnten die Reiseteilnehmer die frühere Hauptstadt des Mogulreiches Fathepur Sikri, eine verlassene Stadt, bestaunen, die wegen der besonderen Architektur bekannt ist. Nach einer Rundfahrt in Jaipur, der Hautpstadt Rajasthans galt die besondere Aufmerksamkeit dem Palast der Winde. Eine riesen Gaudi war dann das Elefantenreiten im Amber, wo auf dem Rücken dieser gutmütigen, schwerfälligen Tiere vorbei an Palästen und Gartenanlagen geritten wurde. Nach dem Gottesdienst, „denn des muaß a amoi sei“ – wie ein Teilnehmer feststellte – wurde über Hyderabad nach Kochi geflogen, der größten Stadt mit einem bedeutenden Handelshafen an der Malabarküste  im Bundesstaat Kerala, der Heimat der beiden Priester Vincent und Sunil.  Besondere Einblicke in das Leben der ortsansässigen Bauern und Fischern, wo die Not oft zu Gast ist, gewann man im Dorf Kumbalangi auch bei einem Mittagessen. Bei der Weiterfahrt nach Thekkady steuerte der Bus den Wallfahrtsort Bharananganam mit Alphonsa, Indiens erster Heiligen, an. Nach einer Bootsfahrt im Periyar National Park standen natürlich auch Besuche einer Gewürzplantage und einer Teefabrik auf dem Reiseplan. Bei einer Seereise in einem Hausboot wurde das Leben der Uferbewohner  bestaunt. Mit einem typischen Keralaesischen Essen und einem imposanten Sonnenuntergang ging der zehnte Tag zu  Ende. Am elften Tag lud die Familie von Pater Sunil zu einem leckeren, landestypischen Mittagessen ein. Sunil ist in  Mannanam direkt neben einem Kapuzinerkloster aufgewachsen und so war es auch verständlich, dass er in diesen Orden eintrat. Am Kap Komorin, dem südlichsten Punkt Indiens wurde mit dem Aufeinandertreffen des indischen Ozeans, des arabisches Meeres und des Golfes von Bengalen ein gewaltiges Schauspiel der Natur besichtigt. In Keralas Hauptstadt Trivandrum hatte die  Reisegruppe mit  Bischof Vincent Samuel eine herzliche Begegnung, war er doch im letzten Jahr in Unterneukirchen zu Gast. In dieser Stadt befindet sich auch der Sri Padmanabhaswami Tempel, in dem 2011 bei Renovierungen ein Goldfund im zweistelligen Milliardenbereich gefunden wurde. Am vorletzten Tag wurde Uchakkada, die Heimatpfarrei von Vikar Vincent, abgesteuert, wo die Reiseteilnehmer bei einem Mittagessen die Gastfreundschaft seiner Familie kennenlernen durften. Interessant zu hören war auch, dass trotz der vielen Religionen im Bundesstaat Kerala 33 % dem Christentum  angehören, die ihren Ursprung auf den heiligen Thomas auf das Jahr 52 zurückführen. Der heilige Jesuitenpater Franz Xaver brachte 1542 die lateinische Kirche nach Indien. Alle Teilnehmer haben erlebt, wie lebendig trotz der vielen Religionen der christliche Glaube auf diesem Subkontinent ist.(Bericht von Hans Gruber)

 


Klopfersingen spenden über 3000 Euro

An zwei Donnerstagen im Advent, wovon einer "ziemlich frisch war" so Monika Rost bei ihrer Begrüßung, sind 48 Kinder der Pfarrgemeinde als Klopfersinger durch den Ort und das Gemeindegebiet gezogen, haben an den Türen geklopft und mit ihrem Lied um barmherzige Spenden für Menschen in Not gebeten. Dabei kamen stolze 3070,56 Euro zusammen, die kürzlich im Pfarrheim St. Konrad verteilt wurden. 1000 Euro gehen traditionell an "Sano Madad" für das Klopfersinger-Patenkind Nortchom. Herbert Nennhuber, der einen imposanten Kurzfilm über seinen letzten Nepal-Besuch zeigte, wird das Geld bei der anstehenden Reise im April höchst persönlich in der 3600 Meter hochgelegene Bergregion Lang Tang übergeben. Als Vertreterin des "Mutter-Kind-Wohnen Neuötting" konnte sich Sarah Kozica über 500 Euro freuen. Im Mutter-Kind-Haus erhalten werdende Mütter sowie Mütter mit Kind(ern) Wohnraum mit sozialpädagogischer Begleitung. Das Angebot richtet sich auch an Frauen mit Folgestörungen einer psychischen Erkrankung. Die heilpädagogisch-therapeutische Einrichtung ist dem Diakonischen Werk Traunstein angegliedert und kann von allen Interessierten demnächst bei einer Führung besichtigt werden. Mit weiteren 500 Euro beteiligten sich die Klopfersinger an der Aktion „Lieblingsmensch“ der Spielwelt Schütz. Durch 30 finanzierte Päckchen wurden weihnachtliche Kinderwünschen der BALU-Kinderkrebshilfe, der psychosomatischen Station im Kreiskrankenhaus, des Zentrums für Kinder und Jugendliche Inn-Salzach e.V., der Arbeiterwohlfahrt (AWO) sowie von Welt-Kinder-Lachen erfüllt. Das verbleibende Geld kommt nach Abzug der Unkosten eine bedürftige Familie im Landkreis Altötting zu Gute. Nachdem der Vater verstorben ist, hält die Mutter sich und ihre drei Kinder mit drei Nebenjobs irgendwie über Wasser. Ihnen will man mit der Unterstützung eine kleine Auszeit vom schicksalsträchtigen Alltag bieten. Im vorigen Jahr haben Sonja Kurz und Sibylle Eder nach ihrem langjährigem Engagement die Organisation der örtlichen Klopfersinger-Tradition an Maria Schwanthaler, Monika Rost und Katrin Obermeier übergeben.(Bericht und Foto von PresseService Albert Kamhuber)


Sieger beim Dekanatsfußballtunier

Zum dritten Mal hintereinander gelang es den Unterneukirchnern Minis U15 das Tunier des Dekants zu gewinnen. Sie haben sich so für den Diözesancup am Samstag, den 16. März 2019 qualifiziert. Wir wünschen unseren Minis viel Glück und faire schöne Spiele. Auch die Mädchen spielten beim Turnier erfolgreich mit.


Die Sternsinger wünschen ein gesegnetes neues Jahr 2019!

30 Sternsinger im Alter von 8 bis 18 Jahren wurden am Ende des Neujahrsgottesdienst ausgesendet. Zuvor segnete Pfarrvikar Vinzent Sabu Gnanendran Wasser, Salz und Kreide. Anschließend bedankte sich der Seelsorger für das soziale Engagement der Kinder und Jugendlichen während ihrer Weihnachtsferien. Mit dem Sternsingerspruch "Wir ziehen daher aus dem Morgenland, ..." verabschiedeten sich die biblischen Sterndeuter unter großem Applaus von den unzähligen Gottesdienstbesuchern. Aufgeteilt in acht Gruppen verrichteten die "Weisen aus dem Morgenland" unter widrigen Wetterbedingungen ihren Dienst am 2. Januar in Unterneukirchen sowie im gesamten Außenbereich der Pfarrei. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Die gesammelten Spenden stehen heuer unter dem Motto "Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit". Nach zwölf Jahren übergab Irene Glöckl die Organisation innerhalb der Pfarrei an Heidi Gehringer und Waltraud Schober. (Bericht von PresseService Unterneukirchen)