A HERZLICH'S GRÜß GOTT

in Unterneukirchen, Landkreis Altötting, Bistum Passau

Aktuelles

Beerdigung von Pfarrer Sebastian Hinterberger

Ca. 30 Pfarrangehörige aus Kastl und Unterneukirchen haben am Dienstag 25. Juni 2019 am feierlichen Trauergottesdienst und der Beerdigung von Pfarrer Sebastian Hinterberger in Tittling teilgenommen. Sterbebilder liegen in beiden Kirchen zum Mitnehmen auf.

Auf Wunsch gibt können Sie hier die Predigt von Sebastian Hinterberger von 1987 zum 25-jährigen Weihejubiläum der Pfarrkirche Christkönig, die ihm sehr am Herzen lag und er in der Bauzeit mit dabei war, nachlesen. 


Pfarrer Sebastian Hinterberger gestorben - Auf einer Stufe mit den einfachen Leuten

Mit Ergriffenheit ist die Todesnachricht von Msgr. Pfarrer Sebastian Hinterberger in Pfarrei und Gemeinde aufgenommen worden. Der Ruhestandsgeistliche ist am Freitag um 5 Uhr früh gestorben. Im Tittlinger Priestergrab wird er am morgigen Dienstag seine letzte Ruhe finden. Sein Goldenes Priesterjubiläum konnte er vor drei Jahren noch in Unterneukirchen feiern.

Sebastian Hinterberger wurde am 19. September 1938 in Unterhinterberg geboren, wo mit seiner Schwester Maria und seinen Brüdern Gottfried und Alois, der bereits verstorben ist, aufwuchs. Schon früh trug er seinen Wunsch Priester zu werden, seiner Mutter und dem damaligen Ortspfarrer Ferdinand Schuhstetter vor.


Nach dem Tod des Pfarrers hatte dessen Nachfolger Johann Edhofer sein Augenmerk auf den Wasti gerichtet und blieb ihm stets ein geistlicher Wegbegleiter. „Mia ham dahoam a ganz normales christkatholisches Leben gführt, ned überspannt“, erzählte der Wast, wie er überall genannt wurde, als er bei einem Pfarrfest zu Besuch war. Aber die Marienverehrung hatte ihn schon von klein auf fasziniert, und so war natürlich gerade die Gnadenkapelle in Altötting für ihn ein gewisser magischer Anziehungspunkt.

Eine wichtiger Wegbegleiter war neben den Eltern sein Onkel und Firmpate Simon Hinterberger, der sein Amt stets sehr ernst genommen hat. Der von ihm gestiftete Primizkelch hatte bis zuletzt noch einen hohen Stellenwert.

Mit Johann Edhofer wurde 1954 ein großer Förderer von Seminaristen Pfarrer, der auch die letzten Zweifel an Hinterbergers Berufung nahm. An diesem Pfarrer, der trotz seiner großen Intelligenz und hoher theologischer Bildung nie nach höheren kirchlichen Ämtern strebte, nahm er sich ein Beispiel. Auf die Gymnasialzeit und das Theologiestudium in Passau folgte die Priesterweihe am Fest Peter und Paul 1966, dann kam der große Tag der Primiz am 10. Juli mit dem damaligen Spiritual des Passauer Priesterseminars Josef Krumbachner als Prediger. Die Unterneukirchner bereiteten ihm einen großen Empfang und ein gebührendes Fest.

Am 1. September 1966 bekam Hinterberger in Spiegelau die erste Kooperatorstelle, nachdem er vorher einen Monat Aushilfspriester in Ering gewesen war. Am 1. Februar 1968 wurde er als Kooperator in die Burghauser Pfarrei St. Konrad berufen. 1972 durfte er die Primiz seines Bruders Gottfried mitfeiern, der heute Ruhestandspfarrer in Zeilarn ist. Mit der Anstellung als Religionslehrer von 1972 bis 1983 an der staatlichen Berufsschule I und der Wirtschaftsaufbauschule in Passau kam Hinterberger wieder nach Niederbayern zurück, wo er 1974 Pfarrverwalter in Dommelstadl wurde. Elf Jahre später übernahm er schließlich die Pfarrstelle in Tittling und leitete von 1986 bis 1997 als Dekan das Dekanat Passau-Nord.

Ein Jahr nach seiner Amtsübernahme der Pfarrei Tittling wurde ihm der päpstliche Ehrentitel Monsignore verliehen. Zwölf Jahre lang leistete Hinterberger als Dekanatslandvolkseelsorger weitere wertvolle pastorale Dienste. Seine letzte Pfarrstelle erhielt er 1998 in Ringelai, bevor er als Ruhestandspfarrer 2004 nach Tittling zurückkehrte und dort zum Ehrenbürger ernannt wurde.

Sebastian Hinterberger erzählte oft, dass bei seiner Primiz alles, worauf er Einfluss hatte, möglichst schlicht und einfach sein sollte. Er wollte sich dadurch bewusst auf die Stufe der einfachen Leute stellen und vor allem ein Freund der Arbeiter werden. So habe er auch seine Probepredigt über den gottgewollten Sinn der menschlichen Arbeit gehalten. Dieser seiner damaligen Linie ist der Wast bis zu seinem Tod treu geblieben.

Gesundheitlich war Hinterberger wegen eines chronischen Asthmaleidens eingeschränkt, aber seine Heimat Unterneukirchen und Kastl besucht er dennoch regelmäßig. Für ihn war es nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern eine große Ehre, beim vor vier Jahren erschienenen Buch des Unterneukirchner Frauenbundes „So is’s Leb’n“ mit sieben Beiträgen als Mitautor tätig werden zu dürfen. (Bericht Hans Gruber / PNP)


Fronleichnam


Beginn der Bauarbeiten an der Christkönigskirche


Hans Koller ist neuer Leiter der Christkönigsbläser

Am Ostermontag bedankten sich Pfarrer Hermann Schächner und Kirchenpfleger Josef Schneiderbauer bei dem ehemaligen Leiter der Christkönigsbläser für seine 18-jährige Tätigkeit mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent. Neuer Leiter der Christkönigsbläser  ist Hans Koller aus Burghausen. Es war der erste offizielle Auftritt des 60-jährigen Vollblutmusikers in der Christkönigskirche. Mit viel Herzblut nimmt sich Koller der jungen Mannschaft an. Proben sind immer Freitags um 19.00 Uhr im Probenraum des ehemaligen Montessori-Kindergarten in Hilger. 2022 wollen die Christkönigsbläser ihr 50-jähriges Gründungsfest mit einer Festwoche feiern. Ein Festausschuss soll dieses Großereignis vorbereiten und organisieren.

Osterkerzenbasteln des Pfarrgemeinderates

35 Kinder nahmen auch heuer wieder das Angebot des PGR an und kamen zum schon traditionellen Osterkerzenbasteln des Pfarrgemeinderates. Mit viel Geschick verzierten die Kinder ihre Kerzen, teils nach einer Vorlage, teils auch kreativ selbst. 


Bayrischer Meister im Ministrantenfußball

Die Erfolgswelle der Unterneukirchner Minis reißt nicht ab. Nach der Qualifikation im Dekanats- und Diözesancup reisten die Jugendlichen mit ihren Trainern und Betreuern am bereits am Vorabend in Benediktbeuern dem Austragungsort des Bayerncups der Ministranten an. Am Samstag 6. April 2019 wurde dann der Traum wahr. Souverän gewann das Team von Simon Glöckl und Andreas Mitterreiter jedes Spiel und setzten sich im Finale gegen den Sieger der letzten zwei Jahre mit 2:0 durch. Herzlichen Glückwunsch, die Pfarrei ist sehr stolz auf euch!


Verabschiedung langjähriger Kirchenverwaltungsmitglieder

Mit Buchgeschenken von der Diözese und der Pfarrei wurden mit Josef Ofner und Johann Kaufmann zwei einstige engagierte Mitglieder der Kirchenverwaltung beim letzten Sonntagsgottesdienst unter dem Beifall der Kirchenbesucher von diesem Gremium veranschiedet. Kirchenpfleger Josef Schneiderbauer skizzierte die Tätigkeitsbereiche der beiden auf. Josef Ofner wurde erstmals 2001 in die Kirchenverwaltung gewählt. Sein Hauptaufgabengebiet war die Betreuung der Christ-Königskirche. Ob beim Besorgen von Birkengrün für bestimmte Festtage oder beim Aufstellen des Christbaumes, Josef Ofner war immer da, wenn er gebraucht wurde. Äußerst wertvolle Dienste leistete er auch als Planer bei Um- und Anbauten am Pfarrhaus und am Kindergarten St. Elisabeth. Seit 2007 gehörte Johann Kaufmann der Kirchenwaltung an. Sein Zuständigkeitsbereich war das Pfarrheim, sowie die Pflege von Stäuchern und Pflanzen an allen kirchlichen Bereichen. Auch als Sicherheitsbeauftragter für die Einrichtungen in der Pfarrei versah er eine verantwortungsvolle Aufgabe. „Ofner und Kaufmann meisterten all ihre Aufgaben stets mit Bravour und dafür sagen wir euch heute ein aufrichtiges Vergelt´s Gott“, so Josef Schneiderbauer. Pfarrer Hermann Schächner schloß sich diesen Worten an und überreichte im Auftrag vom Passauer Diözesanfinanzdirektor Dr. Josef Sonnleitner Urkunden mit der Inschrift: „Unsere Kirchenverwaltungsmitglieder tragen eine hohe Verantwortung. Für die vielfätigen Aufgaben setzten sie ihre Talente, Zeit und Kraft ein. Wichtige Fragen haben sie mitberaten, Entscheidungen und Aktionen mit ihren Ideen und Kompetenzen berreichert. Als Finanzdirektor und Vertreter des Stiftungsraters sage ich dafür ein herzliches Vergelt´s Gott und wünsche Gottes Segen“.(Foto u. Text: Hans Gruber)


Die besten Fußballer der Diözese! Herzlichen Glückwunsch!

Die U15-Ministranten der Pfarrei Unterneukirchen vertreten die Diözese Passau beim 31. Bayern-Cup am 5. und 6. April in Benediktbeuern. Nachdem sich die spielstarken Minis beim Dekanats-Turnier in Altötting mit lediglich einem Unentschieden souverän für die nächste Runde qualifizierten, wurde bei der 24. Diözesan-Meisterschaft kein einziger Punkt abgegeben. In Fürstenzell machte sich die von Simon Glöckl und Andreas Mitterer gecoachte Truppe das Leben allerdings zunächst selbst schwer. Das erste Spiel gegen Grafenau II konnte nach schneller 1:0-Führung gerade noch mit 3:2 gewonnen werden. Anschließend lief es jedoch wie am Schnürchen. Die zwei weiteren Vorrundenspiele wurden gegen St. Salvator und Altenmarkt klar mit 5:0 bzw. 4:0 gewonnen. Im Viertel- und Halbfinale schaltete man Schöllnach und Titelverteidiger Grafenau I ungefährdet mit 6:1 bzw. 4:1 aus, wobei man auch die beiden Gegentore selbst verantwortete. Da man im Finale keine Geschenke mehr verteilte, behielt das Team um Torwart Christoph Schmidt und Kapitän Raphael Kamhuber gegen Tiefenbach mit 4:0 ungefährdet die Oberhand. Nachdem die Organisatoren der Diözese Passau alle Spiele akribisch beobachteten, konnte sich Tiefenbach über den Fairplay-Pokal freuen. Der zweite Vertreter des Dekanats Altötting, die Ministranten aus Burgkirchen am Wald, erreichten mit einem 2:1-Sieg im letzten Vorrundenspiel gegen Obernzell gerade noch das Viertelfinale. Doch schied man gegen Zeilarn nach einem 1:1 dann im 9-Meter-Schießen aus.
In Benediktbeuern trifft Unterneukirchen auf die Sieger der sechs anderen bayerischen Diözesen sowie den Titelverteidiger Aufkirch aus dem Bistum Augsburg, der zuletzt zwei Mal in Folge triumphierte. Pfarrreferentin Alexandra Kalchauer und Pfarrer Hermann Schächner hoffen, dass Christoph Schmidt, Florian Werndle, Jakob Schäfer, Michael Rost, Jonathan und Raphael Kamhuber sowie Lukas und Maxi Hillgartner dann auch von einem großen Fanclub mit Trommeln, Vuvuzelas und Ratschen unterstützten werden. Voller Stolz präsentierte Schächner am Sonntagsgottesdienst den Kirchgängern die beiden Trophäen, den Sieger- als auch den traditionsreichen gläsernen Diözesan-Wanderpokal. (Bericht: PresseService Albert Kamhuber)


Vergnügliche Stunden beim Seniorenfasching

Einen vergnüglichen Nachmittag verbrachten zahlreiche Senioren der Gemeinde im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Pfarrheims St. Konrad. Amüsant und witzig sorgten „Die Spätzünder“ Jakob Mitterreiter und Hans Kleinillenberger für Lacher, Unterhaltung, Kurzweil, Schunkelrunden und gemeinsames Singen. Unterbrochen wurde die beiden Unermüdlichen nur von Geschichten und einem Sketch des Vorstandteams. Weitere Abwechslung bot eine Tombola, die von vielen Spendern ermöglicht wurde. Das Highlight des Nachmittages war der Auftritt der Unterneukirchener Zuckerpuppen. Ihr Programm Ägypten wurde mit viel Applaus belohnt. Geladen hatte traditionell der Frauenbund, der die Senioren auch fürsorglich, unter anderem mit Kaffee und Kuchen bewirtete. (Bericht und Fotos: PresseService Albert Kamhuber)


Die Vorstellung der Erstkommunionkinder

24 Kinder bereiten sich in den nächsten Wochen auf ihre erste heilige Kommunion am 5.Mai 2019 vor.


Indienreise des Pfarrverbands

Glaube, Kultur und Natur waren die drei wichtigsten Punkte auf der 14-tägigen Indienreise des Pfarrverbandes. Mit Pfarrvikar Vincent und Pater Sunil als ortskundige Reiseleiter, wurde diese Reise zu einem unvergessenen Erlebnis für die 38 Teilnehmer.
Mit dem Bus ging´s zunächst nach München, um dann mit einem Zwischenaufenthalt in  Dubai nach insgesamt neuneinbalb Stunden Flug im sogenannten „Goldenen Dreieck“ zu landen: Delhi, Agra und Jaipur. Trotz des geringen Schlafes wurden bei einer kleinen Stadtrundfahrt durch Neudelhi die ersten Eindrücke gesammelt. Tags darauf ging´s nach dem Frühstück gleich wieder los. Die Teilnehmer kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, als der gigantische Lotus-Tempel aller Religionen, der in der Form einer Lotusblüte erbaut ist, angesteuert wurde. Der Qutub Minar zählt zu den ersten islamischen Bauwerken Indiens. In Altdelhi wurde das Rote Fort Jama Masjid, die größte Moschee im Lande und natürlich auch das imposante Regierungsviertel besucht. Am vierten Tag ging die vierstündige Fahrt nach Agra mit dem weltberühmten Taj Mahal, eines der sieben Weltwunder der Neuzeit. Bei einer abendlichen Kalakrithi-Show, einer Mischung aus Dramen und Tänzen, wurde die Geschichte des Mausoleums Taj Mahal eindrucksvoll erzählt. In Agra besuchte man auch ein Mutter-Teresa-Kinderheim. Bei der Weiterfahrt nach Jaipur konnten die Reiseteilnehmer die frühere Hauptstadt des Mogulreiches Fathepur Sikri, eine verlassene Stadt, bestaunen, die wegen der besonderen Architektur bekannt ist. Nach einer Rundfahrt in Jaipur, der Hautpstadt Rajasthans galt die besondere Aufmerksamkeit dem Palast der Winde. Eine riesen Gaudi war dann das Elefantenreiten im Amber, wo auf dem Rücken dieser gutmütigen, schwerfälligen Tiere vorbei an Palästen und Gartenanlagen geritten wurde. Nach dem Gottesdienst, „denn des muaß a amoi sei“ – wie ein Teilnehmer feststellte – wurde über Hyderabad nach Kochi geflogen, der größten Stadt mit einem bedeutenden Handelshafen an der Malabarküste  im Bundesstaat Kerala, der Heimat der beiden Priester Vincent und Sunil.  Besondere Einblicke in das Leben der ortsansässigen Bauern und Fischern, wo die Not oft zu Gast ist, gewann man im Dorf Kumbalangi auch bei einem Mittagessen. Bei der Weiterfahrt nach Thekkady steuerte der Bus den Wallfahrtsort Bharananganam mit Alphonsa, Indiens erster Heiligen, an. Nach einer Bootsfahrt im Periyar National Park standen natürlich auch Besuche einer Gewürzplantage und einer Teefabrik auf dem Reiseplan. Bei einer Seereise in einem Hausboot wurde das Leben der Uferbewohner  bestaunt. Mit einem typischen Keralaesischen Essen und einem imposanten Sonnenuntergang ging der zehnte Tag zu  Ende. Am elften Tag lud die Familie von Pater Sunil zu einem leckeren, landestypischen Mittagessen ein. Sunil ist in  Mannanam direkt neben einem Kapuzinerkloster aufgewachsen und so war es auch verständlich, dass er in diesen Orden eintrat. Am Kap Komorin, dem südlichsten Punkt Indiens wurde mit dem Aufeinandertreffen des indischen Ozeans, des arabisches Meeres und des Golfes von Bengalen ein gewaltiges Schauspiel der Natur besichtigt. In Keralas Hauptstadt Trivandrum hatte die  Reisegruppe mit  Bischof Vincent Samuel eine herzliche Begegnung, war er doch im letzten Jahr in Unterneukirchen zu Gast. In dieser Stadt befindet sich auch der Sri Padmanabhaswami Tempel, in dem 2011 bei Renovierungen ein Goldfund im zweistelligen Milliardenbereich gefunden wurde. Am vorletzten Tag wurde Uchakkada, die Heimatpfarrei von Vikar Vincent, abgesteuert, wo die Reiseteilnehmer bei einem Mittagessen die Gastfreundschaft seiner Familie kennenlernen durften. Interessant zu hören war auch, dass trotz der vielen Religionen im Bundesstaat Kerala 33 % dem Christentum  angehören, die ihren Ursprung auf den heiligen Thomas auf das Jahr 52 zurückführen. Der heilige Jesuitenpater Franz Xaver brachte 1542 die lateinische Kirche nach Indien. Alle Teilnehmer haben erlebt, wie lebendig trotz der vielen Religionen der christliche Glaube auf diesem Subkontinent ist.(Bericht von Hans Gruber)

 


Klopfersingen spenden über 3000 Euro

An zwei Donnerstagen im Advent, wovon einer "ziemlich frisch war" so Monika Rost bei ihrer Begrüßung, sind 48 Kinder der Pfarrgemeinde als Klopfersinger durch den Ort und das Gemeindegebiet gezogen, haben an den Türen geklopft und mit ihrem Lied um barmherzige Spenden für Menschen in Not gebeten. Dabei kamen stolze 3070,56 Euro zusammen, die kürzlich im Pfarrheim St. Konrad verteilt wurden. 1000 Euro gehen traditionell an "Sano Madad" für das Klopfersinger-Patenkind Nortchom. Herbert Nennhuber, der einen imposanten Kurzfilm über seinen letzten Nepal-Besuch zeigte, wird das Geld bei der anstehenden Reise im April höchst persönlich in der 3600 Meter hochgelegene Bergregion Lang Tang übergeben. Als Vertreterin des "Mutter-Kind-Wohnen Neuötting" konnte sich Sarah Kozica über 500 Euro freuen. Im Mutter-Kind-Haus erhalten werdende Mütter sowie Mütter mit Kind(ern) Wohnraum mit sozialpädagogischer Begleitung. Das Angebot richtet sich auch an Frauen mit Folgestörungen einer psychischen Erkrankung. Die heilpädagogisch-therapeutische Einrichtung ist dem Diakonischen Werk Traunstein angegliedert und kann von allen Interessierten demnächst bei einer Führung besichtigt werden. Mit weiteren 500 Euro beteiligten sich die Klopfersinger an der Aktion „Lieblingsmensch“ der Spielwelt Schütz. Durch 30 finanzierte Päckchen wurden weihnachtliche Kinderwünschen der BALU-Kinderkrebshilfe, der psychosomatischen Station im Kreiskrankenhaus, des Zentrums für Kinder und Jugendliche Inn-Salzach e.V., der Arbeiterwohlfahrt (AWO) sowie von Welt-Kinder-Lachen erfüllt. Das verbleibende Geld kommt nach Abzug der Unkosten eine bedürftige Familie im Landkreis Altötting zu Gute. Nachdem der Vater verstorben ist, hält die Mutter sich und ihre drei Kinder mit drei Nebenjobs irgendwie über Wasser. Ihnen will man mit der Unterstützung eine kleine Auszeit vom schicksalsträchtigen Alltag bieten. Im vorigen Jahr haben Sonja Kurz und Sibylle Eder nach ihrem langjährigem Engagement die Organisation der örtlichen Klopfersinger-Tradition an Maria Schwanthaler, Monika Rost und Katrin Obermeier übergeben.(Bericht und Foto von PresseService Albert Kamhuber)


Sieger beim Dekanatsfußballtunier

Zum dritten Mal hintereinander gelang es den Unterneukirchnern Minis U15 das Tunier des Dekants zu gewinnen. Sie haben sich so für den Diözesancup am Samstag, den 16. März 2019 qualifiziert. Wir wünschen unseren Minis viel Glück und faire schöne Spiele. Auch die Mädchen spielten beim Turnier erfolgreich mit.


Die Sternsinger wünschen ein gesegnetes neues Jahr 2019!

30 Sternsinger im Alter von 8 bis 18 Jahren wurden am Ende des Neujahrsgottesdienst ausgesendet. Zuvor segnete Pfarrvikar Vinzent Sabu Gnanendran Wasser, Salz und Kreide. Anschließend bedankte sich der Seelsorger für das soziale Engagement der Kinder und Jugendlichen während ihrer Weihnachtsferien. Mit dem Sternsingerspruch "Wir ziehen daher aus dem Morgenland, ..." verabschiedeten sich die biblischen Sterndeuter unter großem Applaus von den unzähligen Gottesdienstbesuchern. Aufgeteilt in acht Gruppen verrichteten die "Weisen aus dem Morgenland" unter widrigen Wetterbedingungen ihren Dienst am 2. Januar in Unterneukirchen sowie im gesamten Außenbereich der Pfarrei. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Die gesammelten Spenden stehen heuer unter dem Motto "Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit". Nach zwölf Jahren übergab Irene Glöckl die Organisation innerhalb der Pfarrei an Heidi Gehringer und Waltraud Schober. (Bericht von PresseService Unterneukirchen)