A HERZLICH'S GRÜß GOTT

in Unterneukirchen, Landkreis Altötting, Bistum Passau

Aktuelles

Dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie auf dieser Seite unten!


Wahl der Kirchenverwaltung


25 Jahre Kirchen täglich auf- und zugesperrt

Ein viertel Jahrhundert lang hat Marianne Reichstaller (Mitte) tagtäglich die beiden Kirchen der Pfarrei Unterneukirchen morgens auf- und abends zugesperrt. Vor kurzem übergab sie im Beisein von Pfarrer Hermann Schächner symbolisch den Schlüssel der Johanneskirche an ihre Nachfolgerin und Schwägerin Roswitha Reichstaller. Als Aushilfe steht Bürgermeisters Gattin Elfriede Heindl zur Verfügung. In ihrer 25-jährigen ehrenamtlichen Zeit diente Marianne Reichstaller Gott und den Ortsgeistlichen Kasimir Spielmann, Heribert Schauer und Hermann Schächner. Vor etwa einem Jahr ist der 83-jährige etwas unvergesslich Amüsantes passiert. Sie hat einen Betenden in der Johanneskirche eingesperrt. Dieser bemerkte es jedoch sofort und konnte durch lautes Rufen auf sich aufmerksam machen. Bei dem "Eingeschlossenen" handelte es sich um den 38-jährigen Christian Thiel. Der 2006 zum Priester geweihte war zu Besuch bei seinen Eltern Gabi und Erwin. Glücklich meinte der am 1. September 2018 zum neue Stadtpfarrer von Pocking berufene damals: "Gott sei Dank hast Du mich gehört. Aber erfroren wäre ich schon nicht in dieser Nacht." (Bericht und Foto von Albert Kamhuber)


Pfarrkirta

 

1, 2 oder 3, Du musst Dich entscheiden ... - Wer sich am vergangenen Samstag für den Pfarrkirta entschieden hatte, traf auf alle Fälle die richtige Auswahl. Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Landjugend und Christkönigsbläser sorgten im vollbesetzten Saal der Brauereigaststätte Leidmann für beste Unterhaltung und eine Menge an Informationen. Ehrungen und Verabschiedungen rundeten den knapp dreistündigen, durchwegs kurzweiligen Abend ab.
Namentlich begrüßte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Schenk Pfarrer Hermann Schächner, Pfarrvikar Vinzent Sabu Gnanendran, Gemeindereferenten Alexandra Kalchauer, die neue Praktikantin Verena Federl sowie Bürgermeister Georg Heindl und dessen Vorgänger Franz Kammhuber.
In seinem Rückblick konnte Josef Schneiderbauer sowohl für den Haushalt der Kirchenverwaltung als auch den des Kindergartens positive Zahlen vermelden. Kurz ging der Kirchenpfleger auf den Bau der Kinderkrippe ein. Mit aufschlussreichen Fotos informierte er über Sanierungsmaßnahmen an der Christkönigskirche, u.a. Turm, Feuchteschäden in der Unterkirchen, Ostfassade, ein. Für die Christkönigsbläser wird immer noch ein Leiter gesucht. Da man das Unkraut im Friedhof nicht in den Griff kriegt, wird im Frühjahr der Bagger anrollen. Für 2019 ist außerdem ein barrierefreier Zugang auf der Südseite der Christkönigskirche geplant.
Weil das Bistum Passau ab 1. Juli 2019 für das Dekanat Neuötting einen von 18 Pfarrverwalter einsetzt, haben Pfarrer und Kirchenverwaltung Schneiderbauer gebeten, bei den anstehenden Wahlen doch noch mal weiter zu machen. Diesem Wunsch will die 58-jährige Triebfeder bis Mitte der nächsten Wahlperiode nachkommen. Bei den Kirchenverwaltungswahlen am 18. November stehen Hans Kaufmann und Sepp Ofner nicht mehr für das sechsköpfige Gremium - 4 gewählte und 2 hinzu gerufene - zur Verfügung. Es kandidieren die bisherigen Mitgliedern Johann Bichler, Johann Wolfswinkler, Josef Schneiderbauer und Peter Radam sowie Sonja Kurz, Erwin Rost, Peter Gehringer, Josef Langlechner junior, Josef Wastlhuber und Wolfgang Gruber.
Mit den Worten "Gott möge Euch dieses Engagement danken!" führte Pfarrer Schächner einige Ehrungen bzw. Verabschiedungen durch. Dabei ragten die von Herbert Riedl und Marianne Reichstaller heraus. Riedl ist seit 40 Jahren als Organist in seiner Heimatgemeinde tätig. Reichstaller sperrte ein Vierteljahrhundert tagtäglich die beiden Kirchen morgens auf- und abends zu . Da sie am Tag der Ehrung auch Geburtstag hatte wurde von allen Anwesenden "Viel Glück und viel Segen" angestimmt. Weiterhin wurden Elisabeth Heindl und Josef Steiner für 35 sowie Uli Radam für 25 Jahre Einsatz im Kirchenchor geehrt. Nach jeweils 16 Jahren Pfarrgemeinderatszugehörigkeit wurden Gabi Thiel und Maria Gründl verabschiedet. Ingrid Kaufmann und Waltraud Schober gebührte der Dank für vier Jahre Einsatzbereitschaft. Alle wurden mit großem Applaus bedacht. Ebenso Gemeindereferentin Alexandra Kalchauer informierte über die Romfahrt mit den Ministranten Anfang August und die Verabschiedung einiger Altardiener. Da unter diesen auch Oberministrant Simon Glöckl war, wird dessen langjähriger Partner Andreas Mitterer künftig von Fabian Heindl, Peter Gehringer, Max und Lukas Hillgartner unterstützt.
Nachdem durch zwei über 90 Grad versetzte Leinwände alle Anwesenden beste Einblicke auf den Pfarrei-Rückblick von Pfarrer Schächner und Pfarrgemeinderatsvorsitzender hatten, läutete Schenk mit den Worten "Was Euch am Herzen liegt" eine abschließende Fragerunde ein. Allerdings sind die Pfarrangehörigen offensichtlich mit dem Engagement der Geistlichkeit sowie Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung so zufrieden, dass es für die verschiedenen Institutionen nur Lob und Anerkennung gab. Eröffnung, Schluss und musikalische Unterhaltung zwischendurch oblag den Christkönigsbläsern. Mit dem lustigen Sketch "1, 2 oder 3" beeindruckte die Landjugend wieder einmal durch ihre humoristische Kreativität. Die drei Mannschaften wurden mit am Eingang Gewinn versprechenden Losen listig zusammengestellt. Das Siegerteam bekam einen Verköstigungsgutschein für den Landjugendstand bei der Dorfweihnacht am 15. und 16. Dezember. (Bericht von Albert Kamhuber / pnp)


Verabschiedung der Ministranten

 

Beim Vorabendgottesdienst zum Kirchweih-Sonntag und beim anschließenden Pfarrei-Kirta wurde neun Ministranten ein herzliches Vergelt´s Gott gesagt für ihren langjährigen Dienst als Altardiener. Dabei betonte Pfarrer Hermann Schächner, dass die Ministranten nicht verabschiedet, sondern ihnen gedankt werde, denn ein Abschied aus der Kirche soll es natürlich nicht sein! Ein besonderer Dank geht an Simon Glöckl und Johannes Eder, die als Oberministranten viele Jahre Verantwortung übernommen und sich um die Ministrantenschar verdient gemacht haben. Zur Erinnerung an ihren Dienst bekam jeder Mini eine Urkunde, ein Büchlein und ein kleines Weihrauchfass in Gestalt eines Anhängers.
Damit es bei den Minis aber auch in Zukunft gut weiter geht, werden vier neu berufene Ministranten, Peter Gehringer, Fabian Heindl, und die beiden Brüder Max und Lukas Hillgartner gemeinsam mit Andreas Mitterer die Geschicke der Minis lenken.
Pfarrer Schächner und die für die Ministranten verantwortliche Gemeindereferentin Alexandra Kalchauer freuen sich über ihre große Ministrantenschar und wünschen den ausscheidenden Minis Gottes Segen.