A HERZLICH'S GRÜß GOTT

in Unterneukirchen, Landkreis Altötting, Bistum Passau

Aktuelles

Dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie auf dieser Seite unten!


Die Sternsinger wünschen ein gesegnetes neues Jahr 2019!

30 Sternsinger im Alter von 8 bis 18 Jahren wurden am Ende des Neujahrsgottesdienst ausgesendet. Zuvor segnete Pfarrvikar Vinzent Sabu Gnanendran Wasser, Salz und Kreide. Anschließend bedankte sich der Seelsorger für das soziale Engagement der Kinder und Jugendlichen während ihrer Weihnachtsferien. Mit dem Sternsingerspruch "Wir ziehen daher aus dem Morgenland, ..." verabschiedeten sich die biblischen Sterndeuter unter großem Applaus von den unzähligen Gottesdienstbesuchern. Aufgeteilt in acht Gruppen verrichteten die "Weisen aus dem Morgenland" unter widrigen Wetterbedingungen ihren Dienst am 2. Januar in Unterneukirchen sowie im gesamten Außenbereich der Pfarrei. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Die gesammelten Spenden stehen heuer unter dem Motto "Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit". Nach zwölf Jahren übergab Irene Glöckl die Organisation innerhalb der Pfarrei an Heidi Gehringer und Waltraud Schober. (Bericht von PresseService Unterneukirchen)


Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Uli Radam, unsere beliebte Pfarrsekretärin durfte ihren 60. Geburtstag feiern. Pfarrer Schächner dankte ihr von ganzen Herzen mit einem Blumenstrauß für ihre vorbildliche Arbeit im Pfarrbüro.


Patrozinium der Johanneskirche

Das Johannespatrozinium hat in der Pfarrei Unterneukirchen immer schon einen hohen Stellenwert im kirchlichen Ablauf eingenommen, doch dieses Mal wurde in der voll besetzten Johanneskiche mit neun Priestern – so vielen noch nie – der Höhepunkt erreicht. Pfarrer Hermann Schächner, sein Vorgänger Dekan Heribert Schauer, die Pfarrvikare Vincent und Sunil, Emmertings Pfarrer Thomas Steinberger, Pfarrer Max Weigl aus Kirchweidach, sowie die aus Unterneukirchen stammenden Priester Pater Heinrich Ofner, Prior vom Tiroler Zisterzienserstift Stams und Pockings neuer Stadtpfarrer Christian Thiel mit seinem Kaplan Hubertus Kerscher zelebrierten am Johannestag den Festgottesdienst. Mit Volksgesang, an der Orgel begleitet von Rosmarie Staar, wurde diese Feier musikalisch umrahmt. Die Segnung des Johannesweins nahm Neuöttings Stadtpfarrer Dekan Heribert Schauer vor.
Während das Fest des heiligen Johannes des Täufers am 24. Juni durch die Sonnwendfeiern im Bewusstsein der Menschen noch tief verankert ist, ist das Fest des Evangelisten Johannes am 27. Dezember in den Hintergrund geraten. Nicht jedoch in Unterneukirchen, dank des Kirchenpatroziniums. Das Fest in dieser Form wurde vor 31 Jahren vom vor zweieinhalb Jahren verstorbenen Pfarrer Kasimir Spielmann eingeführt und erfuhr heuer zum 32. Mal eine Neuauflage. Die gotische Johanneskirche hat nach der Einweihung der Christkönigskirche im Jahr 1962 zwar ihren Status als Pfarrkirche verloren, ist jedoch nach mehreren Renovierungen bei Hochzeiten und Andachten immer wieder ein Anziehungspunkt und auch ein Wahrzeichen der Gemeinde Unterneukirchen.
Viele fleißige Hände von kirchlichen Helfern mit Mesnerin Kathi Kainzmaier an der Spitze schenkten den geweihten Wein ein und die neun Zelebranten verteilten die gefüllten Gläser an die Kirchenbesucher mit den Worten: „Trinke die Liebe des heiligen Johannes.“ In früheren Zeiten wurde der Wein, der Glück und Gesundheit bringen sollte, von den Besuchern selbst mitgebracht und daheim getrunken. Damals und vereinzelt auch heute noch trank der Hausherr drei Schlucke. Nach dem ersten sagte er „Gott Vater“, nach dem zweiten „Gott Sohn“ und nach dem dritten „Gott heiliger Geist“.
Die Kirchenbesucher nutzten die Gelegenheit, bei einem Glas Wein mit den Priestern ins Gespräch zu kommen und auch auf das neue Jahr anzustoßen. Erst eine Stunde nach dem Gottesdienst leerte sich langsam die Johanneskirche.
(Bericht von Hans Gruber/PNP)


Die neue Kirchenverwaltung

In der konstituierenden Sitzung der Kirchenverwaltung wurde Josef Schneiderbauer erneut zum Kirchenpfleger gewählt. Das Amt des Schriftführers bleibt bewährt bei Peter Radam.
Die Aufgabenfelder wurden wie folgt verteilt:
Josef Schneiderbauer Kindergarten und Pfarrhaus, Peter Radam und stellvertretend Hans Bichler für Gräbervergabe; Hans Bichler und Hans Wolfswinkler gemeinsam zuständig für die Johanneskirche und den Friedhof; Peter Gehringer Pfarrkirche Christkönig und Umfeld; Sonja Kurz für das Pfarrheim St.Konrad und unterstützend dem Kindergarten St. Elisabeth.
Die Amtsperiode geht von 2019 bis Ende 2024.


Gesegnete Weihnachten!


Kindermette mit Krippenspiel


Adventsingen - Das heilige Paar

Auf der Suche nach dem Geist der Weihnacht sind etwa 350 Menschen am vergangenen Mittwoch in der Christkönigskirche fündig geworden. Denn das 15. Vorweihnachtliche Singen und Musizieren des Musik- und Kulturvereins verwandelte die hektische Vorweihnachtszeit zumindest für knapp eineinhalb Stunden in inneren Einkehr. Wie Sprecher Rupert Bauer aus Winhöring anregte, sollte man sich in der besinnlichen Zeit besinnen, neu orientieren, inne halten und zum Miteinander bereit sein. Dies ist den sieben Gruppierungen mit ihren abwechslungsreich instrumentalen und gesanglichen Einlagen in besonders harmonischer Weise gelungen.
Eröffnet wurde der Abend unter dem Motto "Des heilig Paar" von den Waisenbläsern der Schladlmusi. Die "Lokalmatadoren" Christoph Kainzmaier, Reinhard Langlechner überschwemmten zusammen mit Thomas Eiblmeier und Wolfgang Strasser mit nur vier Blasinstrumenten das Kirchenschiff mit einer gewaltigen Klangfülle, die auf Anhieb aufhorchen ließ. Im weiteren Verlauf wechselten sich Sprecher und Bläser wohlklingend mit dem SeWi-Zwoagsang aus Tacherting, der Maultrommelmusik Grave aus Burghausen, den von Martin Gindl aus Niedergottsau begleiteten Weidacher Sängerinnen aus Feichten und Kirchweidach, den Fleck-Dirndl aus Mauerberger sowie dem deutsch-österreichischen Duo Frieda und Bepp aus Burghausen und Hochburg-Ach ab. Im Mittelpunkt des „G'sunga und g'spuid auf Weihnacht'n zua“ stand die Herbergssuche, welche heuer nicht von Kindern oder Jugendlichen, sondern ausschließlich erwachsenen Mitgliedern des hiesigen Kirchenchors gesungen wurde. Sabine Reisinger und Martin Werkstetter spielten und sangen "Des Heilig Paar". Als Wirte gaben Elisabeth Ecker, Hans Osl, Sepp Steiner und Wolfgang Gruber ihr bestes. Um den Darbietungen breiten Raum zu geben, übernahm Sprecher Rupert Bauer, eingebunden in den Auftakt seiner sechs Kurzgeschichten "Vom Schreiben der Obrigkeit" bis zum "Nachdenga" die Begrüßung. Am Schluss des knapp eineinhalbstündigen Adventkonzerts überbrachte nur Sepp Steiner als Vorsitzender des Musik- und Kulturvereins ein paar kurze Dankesworte. Nach lang anhaltendem Applaus machten die beseelten Besucher beim Verlassen der Christkönigskirche gerne von einer freiwilligen Spende Gebrauch.(Bericht und Bilder von PresseService Albert Kamhuber)