A HERZLICH'S GRÜß GOTT

in Unterneukirchen, Landkreis Altötting, Bistum Passau

Aktuelles

Vergelt`s Gott sagen die Klopfersinger

Trotz vorweihnachtlichem Schulstress konnte die Pfarrgemeinde Unterneukirchen 40 Kinder ins Gemeindegebiet entsenden um für Mitmenschen zu sammeln, denen es nicht so gut geht wie uns. Dank der dem Brauch gebietenden uneigennützigen Einsatzbereitschaft der Klopfersinger konnten an zwei Donnerstagnachmittagen im Advent über 3000 Euro gesammelt werden. Gerecht wurde der Gesamtbetrag in Höhe von 3.012 Euro in drei Teile aufgeteilt. Je 1004 Euro gingen an die Konrad-von-Parzham-Schule in Altötting, die Offenen Behindertenarbeit (OBA) im Landkreis Altötting und natürlich an die Nepalhilfe Sano Madad bzw. das Klopfersinger-Patenkind Nortchom.
Der Einladung von Sonderschulrektor Werner Pangerl kam über die Hälfte der Unterneukirchner Klopfersinger zusammen mit einigen Eltern gern nach, um sich über die Arbeit der Konrad-von-Parzham-Schule vor Ort in Altötting zu informieren. Dass von der Caritas unterstützte Private Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung betreut aktuell etwa 95 Kinder und Jugendliche. Die Einsatzspektren der Schulvorbereitenden Einrichtung mit Förderschule und Heilpädagogischer Tagesstätte beeindruckte sowohl Kinder als auch Eltern. Mit dem Spendengeld sollen Ausflüge sowie Spielsachen für die Außenanlage finanziert werden. Besonders dankbar zeigten sich die drei Schülersprecher, welche die Gruppe empfingen und begrüßten.
Der zweite Teil wurde an Dr. Karin Widmann von der Nepalhilfe Sano Madad übergeben. Die Zahnärztin aus Altötting wird das Geld persönlich überbringen, denn eine Delegation begibt sich in den Osterferien wieder nach Nepal in die Bergregion Lang Tang. In dem vor knapp drei Jahren von einer Geröll- und Schlammlawine dem Erdboden gleich gemachten Dorf herrschen ärmlichste Verhältnisse. Nachdem das fürchterliche Unglück die damals schon weit fortgeschrittenen Pläne für eine Schule auf halben Wege zum 3600 Meter hoch gelegenen Dorf zunichte machten, will man dieses herausfordernde Projekt nun erneut angehen. Das Klopfersinger-Patenkind Nortchom geht mittlerweile in die 9. Klasse. Mit dem gespendeten Geld können unter anderem Schule, medizinische Grundversorgung und notwendige Mahlzeiten bezahlt werden.
Der dritte Teil ging an die Offene Behindertenarbeit (OBA) im Landkreis Altötting. Geschäftsbereichsleiter Thomas Müller will mit dem Geld bedürftige Familien bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten unterstützt. Auch in Unterneukirchen trifft sich die von Christine Völkl betreute Gruppe ein Mal im Monat im Pfarrheim.
Sibylle Eder und Sonja Kurz bedanken sich ganz herzlich bei den Eltern, welche die Kinder gefahren bzw. verköstigt haben. Außerdem richteten die beiden Hauptorganisatorinnen ein "Herzliches Vergelt´s Gott" an die Spender für die freundliche Aufnahme in den Häusern und deren Großzügigkeit. Einige der Klopfersinger opfern bereits seit mehreren Jahren an zwei kalten Dezember-Nachmittagen drei bis vier Stunden ihrer Freizeit. Heuer waren unterwegs: Amalia Katharina und Larissa Auer, Sophia Bauer, Marie Dandl, Antonia und Mariella Deutinger, Jakob, Quirin und Simon Eicher, Selina und Verena Heindl, Stefanie Hinterberger, Angelina, Elias und Larissa Keck, Elisabeth Kurz, Raphael Kurz, Christina Maier, Kajsa Metschulat, Thomas und Vroni Mitterreiter, Hannah Obermeier, Christina und Michael Rost, Jakob und Magdalena Schäfer, Diana und Lara Scheffczyk, Noah Schick, Anna und Julia Schober, Anna und Christine Schwanthaler, Katrin Schweiger, Maja und Philipp Spötter, Julia, Lena und Sebastian Weinberger. (Foto und Artikel: Presseservice Kamhuber)


Neujahrskonzert der Christkönigsbläser

Der Artikel aus dem Alt-Neuöttinger Anzeiger:
Nach den Zugaben gab es bei den Christkönigsbläsern einen Paukenschlag – im übertragenen Sinn. Die jungen Musikerinnen und Musiker verabschiedeten ihren langjährigen Leiter und Dirigenten Markus Kainzmaier mit einem Marsch von Ernst Mosch. Bis zum Ende des Konzerts am Samstagabend hatten wohl die meisten in der gut gefüllten Turnhalle in Hilger nicht geahnt, dass Kainzmaier zum letzten Mal mit den Christkönigsbläsern auf der Bühne steht. Dadurch konnten sich die Zuhörer aber ganz auf die Musik konzentrieren. Ein Nachfolger für Markus Kainzmaier als Leiter der Christkönigsbläser wird erst noch bestimmt. Das Konzert sollte eine Art Luftkur für die Ohren werden. Kainzmaier hatte eingangs gescherzt:„Als erste Musikkapelle weltweit haben wir einen ganz hohen Umweltschutz-Standard.“ Daher auch der Zusatz, die Christkönigsbläser spielten in der Abgasnorm „Euro VI“. Sie achteten nämlich darauf, was sie während des Spielens so ausatmen. Solche launigen Moderationen und Zwischenkommentare von Markus Kainzmaier brachten das Publikum immer wieder zum Lachen. Echt bayerisches Entertainment! Gleichzeitig pochte der Dirigent auch immer wieder darauf, dass die Christkönigsbläser ein Mitmachkonzert geben. Da derzeit das Thema Feinstaub immer wieder im Gespräch sei, müssten die Zuhörer jetzt mal mithelfen, die Luft im Saal umzuwälzen. Im Stück „Berliner Luft“ mussten sie deshalb laut mitpfeifen. Übrigens ist die „Berliner Luft“ in Unterneukirchen besonders gut. Die Christkönigsbläser bekamen die Wechsel zwischen sanften und kräftigen Tönen sehr gut hin. Gerade mal 20,5 Jahre alt sind die Christkönigsbläser im Durchschnitt. Sie spielten alles auf, was ein Blasmusikkonzert braucht. Der Walzer „Tranquillo“ gelang ihnen ebenso wie so emotional vielschichtige Stücke wie „La storia“ von Jacob de Haan – melancholisch bis romantisch. Kainzmaier stellte fest, dass es zu dieser Melodie noch keinen Film gebe und über Unterneukirchen gebe es auch noch keinen Film. Da liege es doch nahe, das Stück als Soundtrack für den Unterneukirchen- Streifen zu wählen. Kainzmaier hatte gleich einige Vorschläge: einen Unterneukirchen- Krimi oder einen Animationsfilm „Feuerwehrmann Kone“ in Anspielung auf den Unterneukirchner Feuerwehr-Vorsitzenden. Schließlich kam die Aufwecka-Bänd als Gast auf die Bühne. Man hörte die fast 50 Jahre Blasmusikerfahrung der Herren. Beispielsweise die Soli in „Singing in the rain“ kamen perfekt. Einer der Höhepunkte war, als die Aufwecka-Bänd zusammen mit den Christkönigsbläsern „The way old friends do“ spielte. Die Steigerung von einer sanften Querflöte allein zu einem kräftigen Aufspielen aller Musiker hatte Gänsehaut-Charakter. Große Spielfreude zeigten die jungen Christkönigsbläser schließlich auch bei einem Medley aus Songs der 1980er Jahre, das man auch „Neue Unterneukirchner Welle“ nennen könnte. Denn gespielt wurden nur deutschsprachige Hits wie etwa „Skandal um Rosi“. Hier konnten die Christkönigsbläser auch mit vielen Soli punkten.

 


Sternsingeraktion 2018 "Christus segne dieses Haus!"

Am 2.Januar 2018 waren wieder 30 Kinder und Jugendliche, die am Tag zuvor von Pfarrer Hermann Schächner gesegnet und ausgesandt worden waren, als Sternsinger verkleidet unterwegs in unserer Gemeinde. Mit dem Kreidezeichen "20*C+M+B+18"  brachten die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen "Christus segne dieses Haus" zu den Menschen in Unterneukirchen und sammelten für Not und leidende Kinder in aller Welt.Das Motto heuer lautete:"Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit." Ein herzliches Dankeschön an alle Sternsinger, die einen Tag ihrer Ferien opferten und den schönen Betrag von 3250 Euro sammeln konnten, man beachte 400 Euro mehr als letztes Jahr!