A HERZLICH'S GRÜß GOTT

in Unterneukirchen, Landkreis Altötting, Bistum Passau

Aktuelles

Kirchenpatrozinium der Johanneskirche

Mit einem festlichen Gottesdienst und einem starken Aufgebot vor kirchlichen Würdenträgern wurde das Kirchenpatrozinium in der vollbesetzten Johanneskirche gefeiert. Pfarrer Hermann Schächner, sein Vorgänger Dekan Heribert Schauer, Pfarrvikar Vincent, die Diakone Hubertus Kerscher aus Tiefenbach und Florian Haider aus Kraiburg, sowie die aus Unterneukirchen stammenden Priester Pater Heinrich Ofner vom tiroler Zisterzienserstift Stams und Christian Thiel, „Nochpfarrer“ aus Neureichenau, zelebrierten am Johannestag des Gottesdienst und bewiesen eindrucksvoll, dass das Johannes-Patroziuniumsfest lebt. Mit Volksgesang, an der Orgel begleitet von Rosmarie Star, die auch mit Sologesängen brillierte, wurde diese Feier musikalisch gebührend umrahmt. Die Segnung des Johannesweines nahm Neuöttings Stadtpfarrer Dekan Heribert Schauer vor. Während das Fest des Johannes des Täufers am 24. Juni durch die Sonnwendfeiern im Bewusstsein der Menschen noch heute tief verankert ist, ist das Fest des Evangelisten Johannes am 27. Dezember in den Hintergrund geraten. Nicht jedoch in Unterneukirchen dank des Kirchenpatroziniums. Das Fest in dieser Form wurde vor 30 Jahren vom im vergangenem Jahr verstorbenen Pfarrer Kasmir Spielmann eingeführt und erfuhr heuer zum 31. Male seine Neuauflage. Die gotische Johanneskirche hat nach grundlegenden Renovierungen mit der Einweihung der Christkönigskirche vor 55 Jahren zwar seinen Status als Pfarrkirche verloren, ist jedoch bei Hochzeiten und Andachten, oder einfach bei stillen Verweilen immer wieder ein beliebter Anziehungspunkt der Gläubigen, sie ist auch gleichzeitig das Wahrzeichen der Gemeinde. In seiner treffenden Ansprache nahm Pfarrer Schächner das Zeugnis des Glauben als Hauptthema. Menschen, die täglich beten, Menschen die für die Kirche – auch oftmals in Hintergrund – tätig sind, all die Ehrenamtlichen, ohne die eine Kirche nicht leben könne, geben stets ein Zeugnis ihres Glaubens ab. Bei einem weltlichen Jahresrückblick stosse man oft auf Negatives, „die Kirche jedoch schenkt uns Menschen, die ein lebendiges Zeugnis für den Glauen ablegen“. Man müsse schon früh auf die Kinder schauen, damit sie sich zu Gott bekennen, so der Pfarrer. Nach dem Gottesdienst schenkten die fleißigen Hände der Pfarrgemeinderäte den geweihten Wein ein und die sieben Zelebranten verteilten an die etwa 150 Kirchenbesucher die gefüllten Gläser mit den Worten: „Trinke die Liebe des Heiligen Johannes“. Der Wein, der Glück und Gesundheit  bringen solle, wurde in früheren Zweiten von den Besuchern mitgebracht und daheim getrunken. Damals und vereinzelt auch heute noch trank der Hausherr drei Schlucke. Nach dem ersten Schluck sagte er „Gott Vater“, nach dem zweiten „Gott Sohn“ und nach dem dritten „Gott heiliger Geist“. Vor der Bäuerin wurde der Wein dann entsprechend der Rangordnung an alle Haubewohner einschließlich Magd und Knecht weitergegeben werden. Es durften nur kleine Schlucke genommen werden, denn der Wein sollte das ganze Jahr herhalten, da er bei besonderen Festlichkeiten, aber auch bei Abschluß eines erfolgreichen Handels wieder hervorgeholt wurde. Beeindruckt zeigten sich vor allem die beiden Diakone Kerscher und Haider, die den Brauch des Johannesweintrinkens nach dem Gottesdienst nicht kannten. Die Kirchenbesucher nutzen die Gelegenheit, bei einem Glaserl Wein mit den Priestern ins Gespräch zu kommen und nicht nur auf den Heiligen Johannes, sondern auch für das kommende Jahr anzustossen. „A guate Zeit“ wurde dabei vor allen den Diakonen, die im kommenden Jahr ihre Primiz feiern, ausgesporchen. Glückwünsche gab es auch für Christian Thiel, der im September nächsten Jahres mit erst 39 Jahren seine neue Stelle als Stadtpfarrer von Pocking antreten wird.
Erst gut eine Stunde nach dem Gottesdienst leerte sich langsam die Johanneskirche und die Gläubigen waren sich einig, wieder einmal ein besonderes, kirchliches Fest erlebt zu haben.


Stephanusplakette für Maria Beck

In der Diözese Passau werden alljährlich vom Bischof  am 26. Dezember Personen mit der Stephanusplakette geehrt, die sich in den Pfarreien außerordentlich engagiert haben. In Unterneukirchen erhielt dieses Jahr diese besondere Auszeichnung Maria Beck für ihre Verdienste um die Pfarrei Unterneukirchen.

Es hätte keinen schöneren Rahmen geben können, bei dem Pfarrer Hermann Schächner, im Auftrage des Bischofs Dr. Stefan Oster, Maria Beck diese Plakette überreichen konnte. Bei der Kindermette, nach dem Krippenspiel, das Maria Beck all die Jahre mit viel Liebe und Hingabe den Kindern des Kinderchores einstudierte.
In seiner Laudatio würdigte Pfarrer Hermann Schächner ihre langjährigen, treuen Dienste für die Pfarrei, vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit. Maria Beck war der treibende Motor des Familiengottesdienstteams, das vor kurzem sein 25-jähriges Jubiläum feiern konnte. Sie leitete jahrzehnte den Kinder- und Jugendchor Allegro, war maßgeblich beteiligt an den vielen Kinderbibeltagen und war jahrelang Mitglied im Pfarrgemeinderat. Der jährliche Höhepunkt ist am Heiligabend die Gestaltung der Kindermette mit dem Krippenspiel, die alle aus der Feder von Maria Beck stammen.
Die ganze Pfarrgemeinde freut sich mit Maria Beck über diese außerordentliche Ehrung und wünscht von Herzen Gottes Segen!

Kinder des Kinderchores gratulieren der Trägerin der Stephanusplakette Maria Beck mit Blumen.

Gesegnete Weihnachten


Kindermette mit Krippenspiel


Unterneukirchner Adventsingen

Generationen von 29 mit Leib und Seele agierenden Mitwirkenden haben beim 14. Adventskonzert des Musik- und Kulturvereins dafür gesorgt, dass etwa 300 Besucher kurz vor Weihnachten innere Ruhe fanden. Allen Musikern und Sängern im Alter zwischen 11 und 86 Jahren gelang es im Akustiktempel Christkönigskirche die vorweihnachtliche Hektik vergessen zu machen, das Herz zu öffnen und auf die Geburt Christi einzustimmen.
Unter den Zuhörern begrüßte MuKu-Vorsitzender Sepp Steiner Bürgermeister Georg Heindl, Alt-Bürgermeister Franz Kammhuber mit Gattin Elisabeth und Pfarrvikar Vinzent Sabu Gnanendran.
Eröffnet wurde das vorweihnachtliche Singen und Musizieren von der sieben Mann starken Aufwecka Musi, die mit ihren Bläserreigen zu wohltuender Stille beitrug. Im weiteren Verlauf wechselten sich wohlklingend der Mia Gsang aus Niedergottsau, die Schroffener Stubenmusi, die Teisinger Reiterhofmusikanten und ein Kinder-Dreigesang der Kapellsingknaben aus Altötting unter Leitung von Herbert Hager ab. Wunderbar führten Antonia Deutinger als Maria und Johanna Müller als Engel mit musikalischer Unterstützung von Thomas Müller, Hans und Irene Glöckl die ehrwürdige Maria Verkündigung auf. Ein besonderer Hörgenuss dabei die reinen Stimmen des Kinder-Dreigesangs im Alter von 11 bis 13 Jahren, der in dieser Besetzung zum ersten Mal in Unterneukirchen auftrat. Da Gleiche gilt für die Teisinger Reiterhofmusikanten um den 86-jährigen Heinz Färber, die mit Geige, Gitarre und fünf Mundharmonikas ganz besondere Musikklänge in die Herzen der Menschen spielten. Auch der einfühlsame Mia Gsang aus Niedergottsau feierte seine Premiere beim Adventskonzert unter dem Motto „G'sunga und g'spuid auf Weihnacht'n zua“. Viele Zuhörer waren häufig geneigt, entgegen dem Brauch, schon dazwischen und nicht erst am Ende den Lohn, sprich Applaus für die großartigen Darbietungen zu spenden. Ein Beleg wie treffend Christa Hager das Programm zusammengestellt hatte, war das dem Mia Gsang vorbehaltene Ende bei dem das Trio aus Niedergottsau im Lied "Langsam kimmt d'Nacht daher", die Besucher mit der Textstelle "Dass wieda Fried auf Erd, lichta ois wead" in die Dunkelheit der kalten Nacht unter den mondschimmernden Sternenhimmel verabschiedeten.
Mit unwahrscheinlich ergreifenden Texten fungierte Pfarrer Hermann Schächner wieder als Sprecher und Geschichtenleser. In seinem Schlusswort dankte er den Musikern und Sängern für "den schönen Abend der uns allen geschenkt wurde". Der Bitte um eine Spende zur Förderung der MuKu-Jugendarbeit kamen die Besucher genauso großartig nach, wie sie am Ende, nach dem gemeinsam intonierten Andachtsjodler, lang anhaltend applaudierten.


25 Jahre Familiengottesdienst

Seit nun mehr 25 Jahren wird in Unterneukirchen die sonntägliche Messfeier im Zwei-Monats-Rhythmus als Familiengottesdienst abgehalten und erfreut sich immer wieder großen Zuspruchs. Pfarrer Hermann Schächner zelebrierte am 2. Adventsonntag um 10 Uhr in der Pfarrkirche anlässlich dieses Jubiläums den den Familiengottesdienst, bei dem wiederum die Kinder fest einbezogen wurden. Der (mittlerweile verstorbene) Pfarrer Kasimir Spielmann und die einstige Pfarrgemeinderätin Agnes Englmeier hatten vor gut 25 Jahren junge Leute angesprochen und zu einem Treffen eingeladen. Mit dabei waren unter anderem Anita Kamhuber, Regina Jändl, Hubert Berger und Maria Beck. Es wurde vereinbart, dass kein spezieller Kleinkindergottesdienst entstehen soll, sondern Gottesdienste mit der gesamten Familie: Ganz im Sinne von Pfarrer Spielmann, der solche Eucharistiefeiern aus seiner Brasilienzeit her gewöhnt war. Es wurde ein Team gebildet, man fing bei „Null“ an. Luise Aschl brachte ein Buch vom Kindergarten mit, aus dem man Erfahrungen sammeln konnte. Die ganze Sache wuchs. Viele Treffen mit intensiven Gesprächen wurden vereinbart. Am 19. Dezember 1992 hatte der Familiengottesdienst seine gelungene Premiere. Pfarrer Kasimir Spielmann und auch sein Nachfolger, der jetzige Stadtpfarrer von Neuötting, Dekan Heribert Schauer waren treue Begleiter dieses Familiengottesdienstteams, beide Seelsorger waren oft bei den Treffen dabei. Die Gruppen änderten sich mit dem Alter der Kinder immer wieder, aber es waren stets engagierte Mütter da, die mithalfen, den Kindern den Glauben zu vermitteln. Die tragende Säule des Familiengottesdienstes ist Maria Beck. Sie dokumentierte jeden dieser besonderen Gottesdienste und sorgte dafür, dass es weiterging und sich immer wieder neuer Frauen dem Team anschlossen. Dieses Team kümmert sich nicht nur um die Gottesdienste, es wurden auch unzählige Kinderbibeltage auf die Beine gestellt, allen voran wieder Maria Beck und Uschi Binsteiner. Jedes Jahr gestaltet das Team für die Kinder einen vierteiligen Adventskalender mit einer weiterführenden Geschichte. Das alljährliche Krippenspiel in der Kindermette, das weit über die Grenzen hinaus bekannt ist und jedes Mal über 600 Besucher anlockt, resultiert aus diesem Team. Heuer wurde zum ersten Mal vom Kinderchor „Allegro“ und den Ministranten in der Fastenzeit ein Passionsspiel aufgeführt, von dem die ganze Pfarrgemeinde tief ergriffen war. Dieses Team ist nicht nur eine Bereicherung für Kinder und Familien, sondern auch für das Familiengottesdienstteam selbst. Selbstverständlich unterstützt auch der jetzige Pfarrer Hermann Schächner das Team, seit September ist die Gemeindereferentin Alexandra Kalchauer dabei.


Impressionen vom Advent in der Pfarrei

Rorate mit den Ministranten
Dorfadvent mit Kinderchor
Dorfadvent mit Crepes-Stand des PGR

Das Pfarrheim St. Konrad feiert sein 20-jähriges Bestehen.

Am Sonntag, 26. November, beginnt um 8.30 Uhr der Festgottesdienst zum Christkönigsfest, dem Patrozinium der Pfarrkirche. Die musikalische Umrahmung übernehmen die Christkönigsbläser. Nach dem Gottesdienst findet im Pfarrheim ein Frühschoppen statt,dessen Erlös für neue Ministrantengewänder und die Romfahrt der Ministranten verwendet wird. Eine Fotoausstellung gibt Einblick in den Bau des Pfarrheims vor 20 Jahren. Vor dem Pfarrheim stand an dieser Stelle ein Jugendheim,1968 erbaut von Pfarrer Robert Kulzer. Dieses Heim wurde bald ein Ort, an dem sich alle kirchlichen Gruppen und Vereine trafen. Missio-Aktionen, Pfarrfeste oder ähnliche Festivitäten gingen über die Bühne. Es wurde zunehmend schwieriger, einen reibungslosen Belegungsplan zu erstellen, man wich aufs Pfarrhaus, den Kindergarten oder die Schule aus. Somit wurde der Bau eines neuen, größeren Pfarrheims immer dringender. 1994 beschloss die Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Xaver  Beck sowie den weiteren Mitgliedern Ludwig Aigner, Josef Langlechner und Peter Radam mit dem berufenen, aber nicht stimmberechtigten Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hubert Berger  Kasimir Spielmann den Bau des jetzigen Pfarrheimes St. Konrad. Die Bauleitung oblag dem Kirchenpfleger Xaver Beck, dem heutigen Kirchenpfleger Josef Schneiderbauer und Franz Jändl. Viele tausend Mark wurden in Form von Arbeitsstunden oder Spenden von Pfarrangehörigen und Firmen aufgebracht, so dass sich die finanzielle Belastung für die Pfarrei in Grenzen hielt. Der österreichische Bildhauer Leo Pfisterer aus Wien hat die an der Nordseite thronende Bruder Konrad-Figur entworfen. In Bronze gegossen wurde sie von der Kunstgießerei Strehle aus Neuötting. Bevor die Statue ihren Platz am Pfarrheim bekam, war sie vier Wochen lang im Diözesanmuseum des Wiener Domes ausgestellt. Seit der ersten Stunde sind im Pfarrheim die Landjugend und die Mutter-Kind-Gruppe untergebracht. Ebenfalls im Pfarrheim findet der von Pfarrer Spielmann vor 20 Jahren eingeführte Begegnungsnachmittag statt. Viele andere Gruppierungen und Vereine haben inzwischen ebenfalls im Pfarrheim ihre Räume. Der damalige Kirchenpfleger XaverBeck, der Immenses für diesen Bau geleistet hat und dort täglich anzutreffen war, starb kurz nach Abschluss der Baumaßnahme.

Bilder vom Pfarrheimbau

 

Kapiteljahrtag des Dekanats

In jedem Dekanat unseres Bistums wird einmal im Jahr an einem Tag im Monat November aller verstorbenen Priester und Mitarbeiter gedacht. Dieser Tag wird „Kapiteljahrtag“ genannt und er wird meist in der Pfarrei, in der letztmalig ein Priester verstorben ist, begangen. Nachdem Pfarrer Kasimir Spielmann am 01.08.2016 in die Ewigkeit abberufen wurde, wurde in diesem Jahr im Pfarrverband Unterneukirchen im Rahmen des Kapiteljahrtages am Dienstag, 21.11.2017 um 19.00 Uhr ein Requiem für ihn in der Pfarrkirche Unterneukirchen gefeiert. Zelebrant wurde der Gottesdiendt von H.H. Dekan Heribert Schauer.


Aussendungsfeier von Gemeindereferentin Alexandra Kalchauer

Glauben und Leben verknüpfen, den Menschen Gott nahebringen, miteinander den Glauben feiern, Seelsorge vor Ort: Dafür hat sich Alexandra Kalchauer entschieden. Bei einem Festgottesdienst in Grafenau wurde die Burghauserin mit drei anderen Frauen durch Bischof Dr. Stefan Oster feierlich ausgesandt. Nach dem feierlichen Beauftragungsspruch durch den Bischof und der Bereitschaftserklärung der Gemeindereferentinnen, ihre pastorale Arbeit aufnehmen zu wollen, erhielten sie als Zeichen für den Beginn ihres Dienstes eine Bibel.
Alexandra Kalchauer wird auch künftig im Pfarrverband Unterneukirchen tätig sein. Ihr ist es wichtig, "den Menschen zu vermitteln, wie bereichernd und beglückend, lebenswichtig und notwendig unser Glaube sein kann. In der Gemeinschaft anderer Gläubigen vor Ort, im füreinander Dasein und miteinander Beten zeigt sich die Kraft unserer Kirche!" Ein besonderes Anliegen sind der Gemeindereferentin kranke und einsame Menschen, die einer Zuwendung ganz besonders bedürfen.


Wir freuen uns über fünf neue Ministranten

Beim Familiengottesdienst am Kirchweihsonntag hatte Kaplan Vincent die schöne Aufgabe fünf Kinder in die Schar der Ministranten aufzunehmen. Hanna Gehringer, Lucia Rudlof, Evamaria Beier, Maja Spötter und Michael Rost wurden von den Oberministranten Simon Glöckl, Andreas Mitterer und Johannes Eder in vielen Übungsstunden für den Altardienst vorbereitet und dürfen von nun an bei den Gottesdiensten ministrieren. Gleichzeitig bedankte sich Kaplan Vincent und Gemeindereferentin Alexandra Kalchauer bei Simon Stadler und Stefan Schmidt für ihre jahrelange Treue und ihren gewissenhaften Einsatz als Ministranten.


Pfarrkirta 2017

Es war ein kurzweiliger, informativer und sehr lustiger Pfarrkirta zu dem Pfarrer Schächner und der Pfarrgemeinderat am Samstag Abend ins Gasthaus Leidmann eingeladen hatte. Viele Pfarrangehörige konnte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Schenk begrüßen und dankte vor allem auch den Christkönigsbläsern für die musikalisiche Umrahmung des Abends.
Für 10, 15 und 30 jähriges Chorjubiläum wurden Andrea Hofbrückl (10), Herbert Gießler (15) Claudia Langlechner und Bettina Reisinger (30) geehrt. Einen großen Dank sprach Pfarrer Schächner der Mesnerin Kathi Kainzmeier für 25 Jahre treuen Dienst aus, ebenso Marianne Reichstaller, die 25 Jahre die beiden Kirchen auf- und zu sperrt.
Kirchenpfleger Sepp Schneiderbauer ließ die Arbeit der Kirchenverwaltung Revue passieren, bei dem er vor allem auch über den Krippenbau am Kindergarten informierte. Außerdem bekamen die Gäste einen Rückblick des vergangenen Kirchenjahres und der Romreise der Pfarrverbandes in Bildern zu sehen. Viele Ereignisse erwachten so noch einmal aufs Neue und zeigten auch noch einmal wie lebendig die Pfarrei Unterneukirchen ist.
Für große Unterhaltung sorgte wie schon fast traditionell die Katholische Landjugend mit einem Spiel mit drei Mannschaften. Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Priesterteam mussten anhand der aufgestandenen Leute im Publikum erkennen, welche Frage zuvor gestellt wurde. Mit größten Anstrengungen stellten sich die Teams, zur Freude der Pfarrangehörigen, ihren Aufgaben und so manches Rätsel konnte gelöst werden.
Pfarrer Schächner bedankte sich am Ende der wirklich gelungenen Veranstaltung für die gute Zusammenarbeit und betonte, dass er gerne in Unterneukirchen Pfarrer sei.


Besuch von Bischof Modeste Kambou

Im Rahmen des Monats der Weltmission im Oktober hat München, knapp vier Wochen lang, Menschen aus Burkina Faso zu Gast, darunter auch Bischof Modeste Kambou aus der Diözese Gaoua.
Zusammen mit den Gläubigen aus dem Pfarrverband Unterneukirchen und anderen Gästen feierte er einen gemeinsamen Gottesdienst in der Christkönigskirche von Unterneukirchen. Pfarrer Hermann Schächner zeigte sich in seiner Begrüßung sehr erfreut über den hohen Besuch und auch Bischof Modeste sprach sich überglücklich aus, nach seiner langen Anreise hier in Unterneukirchen einen Gottesdienst feiern zu dürfen. Die sei ein schönes Zeichen für Weltkirche.
Anschließend trafen sich alle Interessierten  zu einem Vortrag des Gastes im Pfarrheim ein. Bischof Modeste Kambou geht in der Diözese Gaoua der Frage nach, inwieweit sich christlicher Glaube und traditionelle Vorstellungen miteinander vereinbaren lassen. Er kennt die unterschiedlichen Ethnien und Kulturen der Region gut und findet, dass lokale Bräuche trotz Fortschritte nicht verloren gehen dürfen. Im Anschluß gab es noch viele Fragen der Zuhörer über das Leben und die Menschen in dem fünftärmsten Land der Welt, die der Bischof mit Hilfe seiner hervorragenden Übersetzerin sehr anschaulich beantwortete.


Ehejubiläumstag 2017

19 Paare waren der Einladung des Pfarrgemeinderates gefolgt und trafen sich zuerst in der Johanneskirche zu einer feierlichen Andacht, die musikalisch von Waltraud Weiß und Johann Glöckl umrahmt wurde.
Irene Glöckl begrüßte die Anwesenden im Namen des Familienausschusses des Pfarrgemeinderates und erläuterte anhand von Symbolen die verschiedenen Bedeutungen der Jubiläen, z.B. mit 55 Ehejahren die Saphirhochzeit - die Ehe wird immer wertvoller und edler. Pfarrer Hermann Schächner betonte in seiner Ansprache, dass es ein Geschenk ist so viele gemeinsame Jahre zu zweit gehen zu dürfen. Nachdem jedes Paar von Pfarrer Schächner und Kaplan Sunil einzeln gesegnet wurde, ging es zur weiteren Feier ins Pfarrheim, wo die Gäste von Irene Glöckl und elf jungen Sängerinnen mit dem Lied "Ehejubiläum is..." begrüßt wurden. Nach Kaffee und Kuchen konnten vier Paare bei einem Übereinstimmungsspiel zeigen, wie gut sie sich eigentlich gegenseitig kennen. Zum Vergnügen der Gäste waren sich die Teilnehmer bei Dingen wie "Betten machen" ziemlich einig. Anders sah es da beim "Besseren Autofahrer" aus. Nach mehreren gesanglichen Einlagen der Kinder erhielten alle Paare Lebkuchen-Herzen, die sie sich gegenseitig umhängen durften. Darauf stand "I mog di". Abgerundet wurde diese Zeremonie mit einem kräftigen Busserl. Auch Pfarrer Hermann Schächner, der heuer sein fünfjähriges Priesterjubiläum feiern konnte, wurde ein Herz umgehänt. Am Ende des wirklich vergnüglichen Nachmittags durften die Gäste zur Melodie des Donauwalzers nun noch das Tanzbein schwingen.



Erntedank 2017 - Gott sei Dank!


20 Jahre Begegnungsnachmittage in der Pfarrei

Welch einen enorm hohen Stellenwert die monatlichen Begegnungsnachmittage für die Senioren in der Pfarrei haben, wurde bei der 20-Jahr-Feier dieser Einrichtung eindrucksvoll unter Beweise gestellt. Mit einer Dankandacht in der Johanneskirche und anschließend im Pfarrheim St. Konrad feierten über 100 Senioren die runden "Geburtstag".
Pfarrer Hermann Schächner ging auf die Bedeutung dieser Begegnungsnachmittage ein. Auf Initiative des im Vorjahr verstorbenen Pfarrers Kasimir Spielmann waren damals Gusti Storfinger, Monika Spindler, Resel Handwerker und Gabi Thiel die treibenden Kräfte. Derzeit gehören dem Begegnungsteam Monika Spindler, Ingrid Kaufmann, Maria Gründl, Fanni Rossrucker, Erni Kurz, Ulrike Czeck und Katharina Schumacher an. Musikalisch umrahmten Waltraud Grünwald und Helga Thurner, das Duo "Drent und Herent", die Dankandacht und die weltliche Feier.
Monika Spindler ging kurz auf die Entstehungsgeschichte der Begegnungsnachmittage ein. Am 30. September 1997 ging der Erste über die Bühne. Von den Besuchern würden für Getränke, Kaffee und Kuchen kein fester Preis verlangt, sondern es werde lediglich ein Körbchen rumgereicht, das von den Besuchern immer gut bestückt werde. Über 10 000 Euro seien so als Spenden zusammengekommen, von denen 6000 Euro an die jeweiligen Pfarrer für den Unterhalt des Pfarrheims übergeben worden seien. Vom restlichen Geld profetierten u. a. das brasilianische Kinderdorf Guarabira, Schwester Dolorosa aus Afrika, Didi Hasenkopf für seinen Soziallfonds "Verschämte Armut", indische Priester oder eine Schule in Ghana.
Dankesworte richtete Monika Spindler an Anna Glaser, Anna Baur, Referent Dr. Erwin Böhm und Pfarrer Christian Thiel, sowie den vielen Helfern. Wichtig sei die Partnerschaft mit den Senioren der Burghauser Pfarrei St. Konrad, die der jetzige Dekan Heribert Schauer 2003 als Unterneukirchner Pfarrer eingefädelt hat. Eine Delegation war zu der Feier nach Unterneukirchen gekommen. Im jährlichen Wechsel fänden gegenseitige Besuche statt.
Kirchenpfleger Sepp Schneiderbauer erinnerte an die Fertigstellung des Pfarrheims, bei dessen Bau viele Unterneukirchner eine immense Eigenleistung abgeliefert hätten. Bürgermeister Georg Heindl zeigte sich stolz auf die Nachmittage. Bei keinem anderen Verein können ein solche regelmäßige Besucherzahl verzeichnet werden.
Pfarrer Hermann Schächner bezeichnete es als großes Geschenk, das die Verantwortlichen den Senioren zukommen ließen. Er lud auch alle "Neulinge für den nächsten Begegnungsnachmittag am Dienstag 31. Oktober um 14 Uhr ein. Dabei wird Dr. Erwin Böhm Bilder von der Romreise des Pfarrverbandes zeigen. An Pfarrer Hermann Schächner übergab Monika Spindler 300 Euro für das Pfarrheim.
Die abschließenden Worte gehörten Maria Gründl, die mit ihrem Gedicht über "20 Jahre Begegnungsnachmittage" viel Beifall erntete. An Monika Spindler gerichtet stellte sie fest: "Du bist es wert, dass man dich ehrt". Spindler habe bis jetzt 199 Kuchen für die Nachmittage gebacken. "Den 200. Kuchen bekommst du von uns, er gehört dir und deiner Familie." Maria Gründl übergab an Monika Spindler auch noch eine große Strauchrose mit einem Dank für ihre geleistete Arbeit. Rosen wurden an alle Besucher verteilt.

 


Pilgerreise des Pfarrverbandes nach Rom

"Roma aeterna" - das ewige Rom war das Ziel einer fünftägigen Pilgerreise unseres Pfarrverbandes. Bereits im April war Pfarrer Hermann Schächner nach Rom geflogen, um die Reise vorzubereiten - und die 41 Teilnehmer waren begeistert.
Per Bus ging`s zum Flughafen München, wo der Lufthansa Airbus kurz vor 7 Uhr abhob; gegen 8 Uhr landete er in Rom. Die Reiseleitung oblag Pfarrer Schächner, der die Stadt am Tiber von seiner einjährigen Studienzeit an der päpstlichen Universität Gregoriana her bestens kennt. Eine sehr gute Unterkunft fanden die Pilger im Ferienhaus der Pallottinerschwestern, nur etwa 500 Meter von Vatikan entfernt.
Am ersten Tag gewann man bei einer Führung durch das historische Rom mit Vatikan, Engelsbrücke und Engelsburg, Piazza Nova und Pantheon gleich die ersten Eindrücke. Am zweiten Tag wurde nach der Führung durch die Vatikanischen Gärten und einem Abstecher in die Sixtinische Kapelle der Petersdom angesteuert. Bei der Abendmesse in der Lateranbasilika überraschte Pfarrer Schächner Unterneukirchens Zweiten Bürgermeister und SV-Vorstand und dessen Frau Agnes: Das Ehepaar feierte an diesem Tag seinen 30. Hochzeitstag und erhielt vom Geistlichen erneut den Brautsegen. Das Abendessen entwickelte sich zu einem Bayerischen Abend: Hochzeitslader Sepp Kainzmaier und Jochen Englmeier verstanden es hervorragend, mit Gstanzln und Witzen beste Stimmung in die Taverne zu zaubern.
Am dritten Tag wurden die Kuppel des Petersdom besichtigt und eine Stadtrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus unternommen. Der Abendgottesdienst in der Kirche Santa Maria Trastevere beendete den Tag.
In der unterirdischen "ungarischen Kapelle" in der Nähe der Papstgräber läutete der Pfarrer mit einer Morgenmesse den vierten Tag ein. Nach dem Besuch des deutschn Friedhofs im Vatikan ging die Fahrt zu St. Paul vor den Mauern.
Am fünften Tag wurde nach dem Abschlussgottesdienst wieder der Flughafen angesteuert. Zuhause wieder gut angekommen, galt der Dank aller Pfarrer Hermann Schächner für die hervorragende Organisation der Reise.

Bilder folgen!


Bergmesse der Unterneukirchner Vereine

Das Wetter meinte es heuer nicht gut, aber davon ließen sich die Besucher der Bergmesse nicht abschrecken. Die ca. 100 Pfarrangehörigen feierten so eben die Messe im Stadel des Duftbräus am Sammerberg, eine sehr gute Ausweichmöglichkeit. Pfarrer Hermann Schächner erinnerte in seiner Ansprache zu Beginn, dass die letztjährige Bergmesse seine erste Messe in der Pfarrei Unterneukirchen gewesen ist, damals bei schönerem Wetter! Organisiert und musikalisch  umrahmt wurde die Bergmesse heuer in hervorragender Weise von der Aufweckaband. Auch beim Mittagessen im Gasthaus spielte die Gruppe in gewohnter erfrischender Weise auf. Vielen Dank für die Organisation.


Blumenwiese im Pfarrgarten


Abschlussgottesdienst der Grundschule

Bei Abschlussgottesdienst der Grundschule galt es heuer gleich mehreren Personen "Lebe wohl" zu sagen. Neben den Schülern der vierten Klassen wurden auch zwei "Urgesteine" der Schule verabschiedet, Konrektorin Uschi Binsteiner und Verwaltungsangestellte Anita Haas. Wir wünschen Ihnen allen Gottes Segen für Ihren weiteren Lebensweg.


Dekanats-Ministrantentag

Beim Dekanatsministrantentag "Minis on Fire" am 22. Juli in Raitenhaslach haben ca. 160 Minis aus dem ganzen Dekanat ihre Geschicklichkeit und ihr Wissen bei sieben Stationen unter Beweis gestellt. Aus unserer Pfarrei waren neun Minis und der aus Grafenau stammende Kurzzeit-Praktikant Simon Übelacker mit dabei und hatten viel Spaß! Anschließend konnten sich die Jugendlichen bei Bratwurstsemmeln und Getränken stärken, bevor es weiter zu verschiedenen Bastelaktionen ging. Nach einer tollen Feuershow und der Preisverleihung fand der Abend bei einer stimmungsvollen Andacht in der Klosterkicher seinen Abschluss. Eine gelungene Veranstaltung von Ministrantenreferat und kirchlichem Jugendbüro, die es hoffentlich im nächsten Jahr wieder geben wird!


Nachprimiz von H.H. Neupriester Peter Kunz

Am Samstag 1. Juli 2017 wurde Peter Kunz von Hwst. H. Bischoff Dr. Stefan Oster im Hohen Dom zu Passau zum Priester geweiht. Als er vor Jahren sein Priesterstudium antrat, war Pfarrer Hermann Schächner gerade fertig. Damals gab es zwischen den beiden die Abmachung, dass Peter Kunz einmal in Pfarrer Schächners Pfarrei eine Nachprimiz feiern würde. Der Neupriester ist schon viel in der Welt herumgekommen, wie man  schon im Pfarrbrief lesen konnte und hatte seine Heimat  in den letzen Jahren in Kirchdorf i. Wald gefunden.
In Unterneukirchen betete der junge Priester nun den Rosenkranz an der Pilgermadonna von Fatima, die diese Woche im Pfarrverband zu Gast ist. Im Anschluss zelebrierte Peter Kunz zusammen mit Pfarrer Hermann Schächner, Dekan Heribert Schauer, Kaplan Vincent und Pfarrer Mühlbauer einen Gottesdienst und erteilte den Primizsegen, dem eine besondere Wirkung zugesprochen wird.
Wir wünschen Neupriester Peter Kunz viel Freude in seiner neuen Aufgabe und Gottes Segen.


Pfarrfest 2017

Beim Familiengottesdienst in der Christkönigskirche, umrahmt vom Chor Allegro, wurde jedes Kind von Pfarrer Schächner und Pater Heinrich Ofner einzeln gesegnet. Im Anschluß an den Gottesdienst durften alle Kinder einen Luftballon mit der Aufschrift "wir schicken Gottes Segen in die Welt" steigen lassen.
Zum anschließenden Pfarrfest waren trotz des nicht idealen Wetters viele der Einladung von Pfarrer Hermann Schächner und des Pfarrgemeinderates gefolgt und ließen sich die angebotenen Köstlickeiten schmecken. Ob Braten, Gegrilltes, Steckerlfisch, Kaffee und Kuchen oder Eis, jeder kam sicherlich auf seine Kosten. Die Kinder erfreuten sich an der Schmink- und Bastelecke der Mutter-Kind-Gruppe und an den ausgeteilten Gasluftballons. Die musikalische Umrahmung übernahmen dankenswertesweise die Aufweckaband und anschließend Simon Doser und Franziska Ernst mit Diadonische und Bass.
Ein Highlight des Nachmittags war sicherlich der Geschicklichkeitswettbewerb mit Tennisbällen, den man aus Sicherheitsgründen anstatt des Seilziehwettbewerbs startete. Zwei Kindermannschaften (Kinderchor und Ministranten) und sieben Erwachsenenmannschaften (PGR, Kirchenverwaltung, Pfarrteam, Marianische Männerkongregation, Priester, MuKi, Burschenverein) stellten sich der Herausforderung fünf Tennisbälle zwischen die Beine geklemmt zu einem Korb zu tranportieren.
Die Zuschauer hatten einen riesen Spaß, den die Teams waren sehr erfinderisch in der Wahl der Technik. Sieger wurde das Team MuKi in einem packenden Rennen gegen die Marianische Männerkongregation. Im Kampf um Platz Drei unterlag der PGR dem Burschenverein. Herzlichen Glückwünsch dem MuKi Team. Ihr Preis ist eine Kutschenfahrt mit anschließender Bewirtung.
Der Dank des PGR und Pfarrer Schächner geht an alle, die wieder mitgeholfen haben, ein so schönes Fest zu organisieren und zu gestalten. Man konnte  "Pfarrgemeinde" spüren. Vergelt`s Gott!


Unsere Pfarrei von oben

An den Schieferplatten der Johanneskirche mussten einige Sturmschäden repariert werden. Von hier stammen diese schönen Bilder. Auch Pfarrer Hermann Schächner ließ es sich nicht nehmen, seine Pfarrei von ober zu begutachten.


Fronleichnam

Nach einem festlichen Gottesdienst umrahmt vom Kirchenchor zogen die Gläubigen durch das Dorf zu den liebevoll gelegten Blumenteppichen, von der Landjugend, dem Katholischen Frauenbund, dem Pfarrgemeinderat und dem Katholischen Mütterverein. In seiner Ansprache motivierte Kaplan Vincent die Pfarrangehörigen Jesus,die Mitte unseres Lebens, im Herzen zu tragen.


Romreise des Pfarrverbandes

Der Pfarrverband Unterneukirchen, Burgkirchen am Wald, Mauerberg und Kastl unternimmt vom 4. - 9. September 2017 eine Pilgerreise nach Rom. In der ewigen Stadt werden die berühmtesten Sehenswürdigkeiten besucht, Rom bei Nacht steht ebenfalls auf dem Programm. Die Unterkunft ist sehr zentral, in der Nähe des Vatikans. Von den Pfarreien aus wird ein Zubringerbus die Reisenden zum Flughafen München bringen. Mit Pfarrer Hermann Schächner hat man einen sehr erfahrenen Reiseleiter, da er in Rom studierte. Das Teilnehmerkontingent ist begrenzt. Anmeldungen sind ab sofort im Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten möglich (Telefon 08634-7337). Hier werden auch gerne weitere Informationen erteilt. Es ist außerdem ein Informationsabend zur Reise geplant.


Sonntagsausflug für die "Palmbuschen-Sieger"

Zu einem Sonntagsnachmittagsausflug lud Pfarrer Hermann Schächner mit Pfarrvikar Sunil und Pfarrvikar Vincent die Kinder aus dem Pfarrverband ein, die am Palmsonntag in den Pfarreien die längsten Palmbuschen aufweisen konnten. Die Fahrt ging nach Altötting, die Belohnung war ein Eis. Pater Sunil machte eine Führung durch das ST. Magdalena Kloster möglich. Die Gnadenkapelle, die Basilika und das St. Konrad Kloster erlebten die Kinder und Jugendlichen in Gemeinschaft lebendiger Steine einer lebendigen Kirche Gottes.


Maiandacht der Vereine

Ein heftiges Gewitter war aufgezogen, kurz vor der Maiandacht der Vereine, die heuer von der Feuerwehr Unterneukirchen ausgerichtet wurde. Aber für Gastgeber und Hausherr von "Schloss" Maierhof, Manfred Ofenreiter, war das kein Problem und so wurde die Maiandacht in der Empfangshalle seines Hauses abgehalten. Die musiklaische Gestaltung übernahm auch heuer wieder die Christkönigsbläser. Der Erlös von 500 Euro aus Spenden für Getränke und Brotzeit, die im Anschluss angeboten wurden, kam heuer gleichermaßen der Ministrantenkasse und dem Kindergarten zugute. Vielen Dank dafür!


Gottesdienst mit Bischof Dr. Vincent Samuel

Viele Gläubige waren am 6. Mai 2017 gekommen um zusammenen mit Bischof Dr. Vincent Samuel den Sonntagsvorabendgottesdienst in der Unterneukirchner Christkönigskirche zu feiern. Bischof Vincent aus der indischen Diözese Neyyattinkara im Bundesstaat Kerala stattet zur Zeit Kaplan Vincent einen Besuch ab. Die Diözese die der Bischof vor 21 Jahren begann aufzubauen besteht aus 130 000 Christen. Der durchschnittliche Kirchenbesuch beträgt 95%.  Die Eucharistie feierte der indische Gast in Konzelebration mit Dekan Schauer, Pfarrer Schächner und Kaplan Vincent. In einer Ansprache bedankte sich Bischof Vincent bei den Pfarrangehörigen, bei Pfarrer Schächner und Dekan Schauer für die gute Aufnahme von Kaplan Vincent hier im Pfarrverband. In seiner herzlichen Weise sprach auch Kaplan Vincent zu den Pfarrangehörigen, wie wohl er sich im Pfarrverband fühle. Die überreichten Geldspenden vom Pfarrgemeinderat Unterneukirchen, dem Katholischen Frauenbund Kastl und von Pfarrer Schächner, im Namen des Pfarrverbandes, nimmt  Bischof Vincent gerne mit in sein Land und wird es dort für Bedürftige einsetzen.


Herzlichen Glückwunsch unseren Erstkommunionkindern!

Foto: Josef Lamprecht

In einem  Zug, angeführt von den Christkönigsbläsern, zogen die 27 Erstkommunikanten am Sonntag 30. April  mit Ihren Eltern und Geschwistern zur Christkönigskirche. In einem festlichen Gottesdienst, der musikalisch vom Chor Allegro gestaltet wurde, traten die Kinder dann zum ersten Mal vor den Tisch des Herrn. Möge euch Jesus immer so nahe sein, wie heute!


Frohe Ostern!


Kinderkreuzweg

Viele Kinder waren der Einladung des Familiengottesdienst-Teams am Karfreitag zum Kinderkreuzweg gefolgt. Es war eine ganz neue Art den Kreuzweg zu beten. Mit dem Kreuz des Passionsspiels zog die Gruppe durch das Dorf. An verschiedenen Stellen in der Ortsmitte wurde es niedergelegt und mit Texten und Liedern dachte man über den Leidensweg Jesu nach. Das Kreuz diente als Schablone und wurde mit unterschiedlichen Materialien wie z. B. Blüten, Zweigen oder  Steinen umrandet. Zurück blieben so im Dorf die Kreuze, die an das Leiden Jesus erinnern sollten.


Karfreitagsratschen

Auch heuer zog wieder eine Gruppe von Ministranten mit ihrer Karfreitagsratsche durch den Ort.

Passionsspiel

Es war eine Premiere in Unterneukirchen. 50 mitwirkende Kinder und Jugendliche des Kinderchors Allegro und Ministranten führten in beeindruckender Weise ein Passionsspiel auf. In verschiedenen Szenen,angefangen beim Einzug Jesu in Jerusalem, der Besuch im Tempel, das letzte Abendmahl, Jesus im Garten Getsemani, die Verleugnung Jesus durch Petrus, die Verurteilung durch Pontius Pilatus, der Kreuzweg, bis hin zur Kreuzigung Jesu, stellten die jungen Schauspieler die letzten Stunden Jesu in sehr berührender Weise dar. Christoph Schmidt,der die Rolle des Jesus übernahm, überzeugte in jeder Szene. Alle Kinder und Jugendlichen spielten in einer dermaßenen Ernsthaftigkeit und Hingabe, dass es ein Leichtes war, die Herzen der Kirchenbesucher zu berühren. Hauptorganisatorin Irene Glöckl freute sich über die tatkräftige Untersützung seitens des Familiengottesdienstteams und vieler weiterer Helfer, die zum Gelingen der Aufführung beitrugen. Die musikalische Umrahmung übernahm der Kinderchor Allegro und Band. Eine zweite Aufführung gab es am Montag der Karwoche, zu der auch noch einmal viele Pfarrangehörige, aber auch Gäste aus den Nachbarpfarreien kamen. Im Anschluss konnten sich die jungen Schauspieler im Pfarrheim bei einer Brotzeit noch den Film der Aufführung anschauen, der am Sonntag gedreht wurde.


Osterkerzenbasteln

42 Kinder waren auch heuer wieder dem Angebot des Pfarrgemeinderates gefolgt, eine Osterkerze zu gestalten. Mit viel Geschick und Freude verzierten die Kinder ihre Kerzen.


Palmsonntag

Bei strahlend blauen Himmel und frühlingshaften Temperaturen konnten sich die Gläubigen heuer am Dorfplatz vor der Johanneskirche um Kaplan Vincent versammeln. Nach der Segnung der Palmbuschen ging ein feierlicher Zug, angeführt von den Christkönigsbläser, zur Christkönigskirche. Nach dem Festgottesdienst mit Passionsspiel versammelten sich alle Kinder mit ihren Palmbuschen vor der Sakristei und Kaplan Vincent hatte nun die Qual der Wahl und musste die schönsten bzw. höchsten Palmbuschen premieren.


Fastensuppenessen des Katholischen Frauenbundes

Viele Pfarreimitglieder sind der Einladung des Katholischen Frauenbundes gefolgt und sind am Sonntag 2. April ins Pfarrheim zum Fastensuppenessen gekommen. Die zum Großteil von den Mitgliedern des Vereins gespendete Kartoffel- und Nudelsuppen fanden großen Anklang bei Alt und Jung. Die Vorstandschaft freute sich über einen Reinerlös von 600,- Euro der direkt an die Aktion Miserior weitergegeben wurde. Auch der Erlös vom Verkauf des Pfarrgemeindesrates, Waren aus der Dritten Welt, kommt der Aktion Miserior zugute.


Weltgebetstag der Frauen

Jedes Jahr am ersten Freitag im März wird der Weltgebetstag gefeiert, der heuer von Frauen auf den Phillippinen vorbereitet wurde. Rund 70 Gäste aus den Pfarreien Burgkirchen am Wald und Unterneukirchen konnte Frauenbundsvorsitzende Birgit Starflinger im Pfarrheim begrüßen. Im Anschluß an eine interessante Einführung über das Land und einem sehr schön gestalteten Gottesdienst, der vom Frauenbundchor musikalisch umrahmt wurde, bot der Katholische Frauenbund kleine selbst zubereitete kulinarische Kostproben aus den Phillippinen an, die den schönen Abend perfekt abrundeten.


Vorstellung der Erstkommunionkinder

Am Sonntag 19. Ferbruar 2017 stellten sich die 27 Kinder unserer Pfarrei vor, die am 30. April 2017 ihre erste heilige Kommunion empfangen werden. Ihr Motto lautet: Mit Jesus in einem Boot! Die die musikalische Umrahmung des Familiengottesdienstes sorgte der Kinderchor Allegro.


Einkehrwochenende des Pfarrgemeinderates

 

Zu einem Einkehrwochenende am 17./18. Februar 2017 lug Pfarrer Hermann Schächner die Mitglieder des Pfarrgemeinderates ins Frankziskanerinnenkloster nach Harpfetsham Nähe Palling ein. Unter der sehr gelungenen Moderation von Gemeindeassistentin Alexandra Kalchauer hatten die Mitglieder Zeit sich am ersten Abend Gedanken über das Glück zu machen. Nach einem Morgengottesdienst waren die Seligpreisungen und "Vater unser" Gesprächsthemen des zweiten Tages. Es war für alle ein gutes Wochenende, aus dem man vollgetankt mit neuer Energie wieder in den Alltag zurückkehrten konnte. Vielen Dank auch an die Schwestern von Harpfetsham für die gute Verpflegung!


Mariä Lichtmess

Erstmals fand heuer an Mariä Lichtmess eine Lichterprozession von der Johanneskirche zur Christkönigskirche statt, bei der auch sehr viele Kinder, vor allem auch Erstkommunionkinder, teilnahmen. Im Anschluß an den Gottesdienst erteilte Pfarrer Hermann Schächner noch an alle Gläubigen den Blasiussegen. Passend zu Lichtmess wurde auch bekanntgegeben, dass die jahrzehntelange Meßnerin Kathi Kainzmeier in Zukunft von Gisela Schneiderbauer und Peter Brandl  untersützt wird. Im Anschluss an den Gottesdienst ließ es sich der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung nicht nehmen, mit Pfarrer Schächner auf dessen Geburtstag anzustoßen.


Winterfreizeit der Ministranten in Kaprun


Über 50 Ministranten und Ministrantinnen aus den Pfarreien Kastl und Unterneukirchen haben sich am Freitag 20. Januar 2017 zu einem Winterwochenende nach Kaprun aufgemacht. Mit ihren Betreuern, den Oberministranten, Pastoralassistentin Alexandra Kalchauer und Pfarrer Hermann Schächner ging die Fahrt mit dem Bus in die Berge. In Kaprun nahmen die Ausflügler Quartier in einem Jugendgästehaus ein. Beim einem gemütlichen Abend hatten die Jugendlichen viel Spaß beim dem von den Oberminis vorbereiteten Quiz "Let`s Fetz". So mancher sah am nächsten Morgen noch müde aus, als um 7.15 Uhr ein Gottesdienst gefeiert wurde, bevor man sich mit einem guten Frühstück auf die anstehenden Aktivitäten stärken konnte. Ein Teil der Gruppe besuchte nun die Therme Kaprun, die anderen hatten sich bei strahlend schönem Wetter für einen Tag Skifahren im Skigebiet  Zell am See entschieden. Die Heimfahrt wurde  unterbrochen, um sich beim Schnitzelessen noch einmal zu stärken und den gelungenen Ausflug gemütlich ausklingen zu lassen. Ein Wochenende das allen sehr viel Spaß gemacht hat. Gerne wieder!


1. Platz beim Ministranten-Hallenfußballtunier

Gratulation geht an unsere Ministrantenfußballmannschaft zum 1. Platz im Hallenfußballtunier des Dekantes Altötting. Nach zweimaligem Ausscheiden im Halbfinale gelang es dem Team von Simon Glöckl heuer endlich ins Finale einzuziehen. Mit einem 1:0 Sieg im Pfarrverbandsderby gegen Burgkirchen am Wald konnten die Minis heuer erstmals wieder den Pokal in Empfang nehmen um den 19 Mannschaften eifrig, aber fair kämpften. Mit diesem Sieg konnten sich die Unterneukirchen Ministranten  für den Diözesancup qualifizieren, zu dem hoffentlich genau wieder so viele Fans mitanreisen.

Zum ersten Mal konnten die Unterneukirchner Ministrantinnen eine Mädchenmannschaft an den Start bringen, die sich sehr wacker durch das Turnier kämpften. Ihr Trainer Florian Glöckl sieht für die Zukunft noch großes Potential, da alle Spielerinnen noch sehr jung sind und noch lange Tuniere bestreiten können.

 


"Segen bringen, Segen sein." - Sternsingeraktion 2017

Am 2.Januar 2017 waren wieder 30 Kinder und Jugendliche, die am Tag zuvor von Kaplan Vincent gesegnet und ausgesandt worden waren, als Sternsinger verkleidet unterwegs in unserer Gemeinde. Mit dem Kreidezeichen "20*C+M+B+17"  brachten die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen "Christus segne dieses Haus" zu den Menschen in Unterneukirchen und sammelten für Not und leidende Kinder in aller Welt, heuer insbesondere für Kinder in Kenia. Ein herzliches Dankeschön an alle Sternsinger, die bei klirrender Kälte einen Tag ihrer Ferien opferten und den schönen Betrag von 2900 Euro sammeln konnten. Der erste Besuch von fünf der insgesamt acht Gruppen galt gleich in der Früh Pfarrer Hermann Schächner, der die Sternsinger bereits mit einem Karton Schokolade und einer großzügigen Spende erwartete.