A HERZLICH'S GRÜß GOTT

in Unterneukirchen, Landkreis Altötting, Bistum Passau

Aktuelles

Kirchenpatrozinium der Johanneskirche gebührend gefeiert

Mit einem festlichen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Hermann Schächner, seinem Vorgänger Dekan Heribert Schauer, sowie den aus Unterneukirchen stammenden Priestern Pater Heinrich Ofner und Christian Thiel wurde das Kirchenpatrozinium in der vollbesetzten Johanneskirche gefeiert. Die Segnung des Johannesweines nahm der Neuöttinger Stadtpfarrer Heribert Schauer vor. Während das Fest des Johannes des Täufers am 24. Juni durch die Sonnwendfeiern noch heute im Bewußtsein der Menschen fest verankert ist, ist das Fest des Evangelisten Johannes am 27. Dezember etwas in den Hintergrund geraten. Nicht  jedoch Unterneukirchen dank des Kirchenpatrones.
Der Festgottesdienst wurde mit Volksgesang umrahmt, an der Orgel begleitet von Rosmarie Staar, die auch mit Sologesängen wieder einmal mehr aufhorchen ließ. In seiner kurzen, aber treffenden Ansprache ging Pfarrer Schächner auf die Bedeutung des Patroziniumfestes ein, dass in dieser Form vom am 1. August verstorbenen Pfarrer Kasimir Spielmann eingeführt und heuer zum 30. Male gefeiert wurde. Der Wein, so Schächner, symbolisiere bei der Eucharistie das Blut Christi. „Möge Gott uns ein Zeichen geben, dass er Gutes will und uns sein Heil schenkt“, so der Ortspfarrer.
Nach dem Gottesdienst schenkten  die fleißigen Hände der Pfarrgemeinderäte den geweihten Wein ein und die vier Zelebranten verteilten an die etwa 150 Kirchenbesucher die gefüllten Gläser mit den Worten „Trinke die Liebe des heiligen Johannes“. Pater Heinrich Ofner, der Prior des Zisterzienerstiftes Stams in Tirol, erzählte, dass rund um Stams und in weiteren Teilen Tirols zwar der Johanneswein gesegnet, jedoch nicht ausgeschenkt werde. Der Wein, der Glück und Gesundheit bringen solle, werde dort  von den Kirchenbesuchern mitgebracht und zuhause getrunken. In führeren Zeiten und auch vereinzelt noch heute trank der Hausherr drei Schlucke. Nach dem ersten Schluck sagte er „Gott Vater“, nach dem zweiten „Gott Sohn“ und nach dem dritten „Gott heiliger Geist“. Von der Bäuerin wurde der Wein dann entsprechend der Rangordnung an alle Hausbewohner einschließlich Magd und Knecht weitergereicht. Es durften nur kleine Schlucke genommen werde, denn der Wein sollte das ganze Jahr vorhalten, da er  bei besonderen Feierlichkeiten, aber auch bei Abschluß eines erfolgreichen Handels wieder hervorgeholt wurde. Christian Thiel, der jetzige Pfarrer von Neureichenau im Bayerwald, kennt diesen Brauch nur aus seiner Heimatgemeinde Unterneukirchen. In seiner jetzigen Pfarrei werde das Patrozinium mit einem großen Kirchweihfest gefeiert.
Die Kirchenbesucher nutzten die Gelegenheit, mit den Priestern bei einem Glaserl Wein ins Gespräch zu kommen und für das kommende Jahr bereits anzustoßen. Erst gut eine Stunde nach dem Gottesdienst leerte sich langsam die Johanneskirche und die Gläubigen waren sich einig, wieder einmal ein besonderes kirchliches Fest erlebt zu haben. Auch Pfarrer Kasimir Spielmann wurde nicht vergessen, dem Pfarrgemeinderätin Maria Gründl mit ihrer Familie diesen Gottesdienst widmete.


Frohe und gesegnete Weihnachten!


Kindermette mit Krippenspiel

41 Kinder probten heuer ab September für das Krippenspiel in der Kindermette am Heiligen Abend. In eindrucksvoller Weise übermittelten die Kinder die Geburt Jesu in einem Singspiel .


"Gsunga und gspuit auf Weihnachten zua"

Das 13. Adventskonzert des Musik- und Kulturvereins am 21. Dezember 2016 hat es wieder geschafft 230 Zuhörer für eineinhalb Stunden ruhig werden zu lassen und sich mit Klängen feinster Art auf Weihnachten vorzubereiten. Zu den Aufführenden gehörten die Holzkastl-Musi, die Burgkirchner Alphornbläser, der Haiminger Frauen-3 Klang, der Hoagartn-Dreigsang, die Fleck-Dirndl und Kathrin Schweiger und Jana Shewlakow als Solistinnen, begleitet von Doris Gramelsberger an der Harfe. Eine perfekte Abrundung bekam die Veranstaltung mit Pfarrer Hermann Schächner, der biblische Geschichten auf boarisch las.


Kinder bereiten den Weg zur Krippe

Bei einem schönen Familiengottesdienst am zweiten Adventsonntag überlegte sich Pfarrer Hermann Schächner zusammen mit den Kinder, was alles in unserem Leben uns hindert, den Weg zur Krippe zu finden.
Die Kinder hatten viel Arbeit um Handy, Fernseher, Radio, Laptop, Lichterketten,  Aktenordner- und Taschen wegzuräumen und dafür den Weg zur Krippe mit Lichern und Kerzen zu schmücken.
Am Schluß des Gottesdienstes hörten die kleinen Besucher die zweite Geschichte der vierteiligen Adventsgeschichte.


Adventfeier des Pfarrverbandes

Zu einer feierlichen Rorate in der Christkönigskirche und  einer anschließenden Adventfeier ins Pfarrheim St. Konrad luden heuer die Pfarreien Mauerberg und Unterneukirchen die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte, der Kirchenverwaltungen und alle Hauptamtlichen des Pfarrverbandes ein. Die Besucher erwartete ein reichhaltiges Buffet, gute Getränke, besinnliche und heitere Geschichten und eine wunderschöne musikalische Umrahmung der Fleckdirndl. Pfarrer Schächner bedankte sich persönlich bei allen Gästern für ihr großes Engagement in der Pfarrei und überreichte jedem ein kleines Geschenk.


Helferfeier der Pfarrei

Ein bewegtes Kirchenjahr mit Verabschiedung von Pfarrer Heribert Schauer, Umbau des Pfarrhauses, Trauerfeier von Pfarrer Kasimir Spielmann und Installation von Pfarrer Hermann Schächner, geht zu Ende. Dies nahmen  Pfarrer Hermann Schächner und Kirchenpfleger Josef Schneiderbauer  zum Anlaß sich bei allen zu bedanken, die das ganze Jahr so tatkräftig die Pfarrei mit ihrer Arbeit unterstützt haben. Pfarrer Schächner lobte das große Engagement der Anwesenden und lud dann ans Spanferkel - Buffet ein, wo er eigenhändig allen Gäste die Soße servierte. Im Anschluß gab es noch ein von der Bäckerei Schönstetter gestiftetes Kuchbuffet und die Möglichkeit, die neu renovierten Räume und den Wintergarten des Pfarrhauses zu besichtigen. In einer geselligen Runde mit vielen Witzen und guten Gesprächen klang der schöne Abend aus.


Pfarrgemeinderat besichtigt Stephansdom in Passau

Der diesjährige Ausflug des Pfarrgemeinderates führte nach Passau. Der neue Dommeßner Alexander Köllnberger, allen bekannt aus der Pfarrei Burgkirchen am Wald, hatte zu einer Besichtigung des Stephansdomes eingeladen. Nach einem Gottesdienst in der Andreaskapelle mit Pfarrer Schächner und Pater Sunil, erhielten die Mitglieder des Pfarrgemeinderates eine Führung im Stephansdom mit Besichtigung der Sakristei, durch Meßner Johann Gscheidl. Nach einem guten Mittagessen im Gasthaus Oberhaus, mit seiner herrlichen Aussicht über Passau, ließ man den Tag mit einer Bummelrunde in der Stadt ausklingen.


Wir freuen uns über eine Schar neuer Ministranten!

Am Sonntag 23.Oktober 2016 konnte Pfarrer Hermann Schächner im Rahmen des Familiengottesdienstes eine Schar von neuen Ministranten aufnehmen. Die Minis wurden während des Gottesdienstes eingekleidet und anschließend erhielten sie die gesegneten Ministrantenplaketen. Eine große Freude für die Pfarrei, wenn sich so viele jungen Menschen bereiterklären einen Dienst in der Kirche zu übernehmen. Pfarrassistentin Alexandra Kalchauer bedankte sich besonders bei den Oberministranten Johannes Eder, Simon Glöckl und Andreas Mitterer, die in ihrer Freizeit viel mit den jungen Ministanten proben.


Pfarrkirta

Am Kirchweihsamstag fand der Pfarrkirta zum ersten Mal mit dem neuen Pfarrer Hermann Schächner im Gasthaus Leidmann statt. Neben verschiedenen Ehrungen langjähriger Chormitglieder und ausscheidender Ministanten gab es auch einen interessanten Rückblick auf das vergangenen Jahr zu sehen. Ein Jahr in dem Pfarrer Heribert Schauer verabschiedet, Pfarrer Kasimir Spielmann zu Grabe getragen und Pfarrer Hermann Schächner neu in den Pfarrverband installiert wurde. Über 130 Pfarrangehörige erfreuten sich an den zünftigen Einlagen der Landjugend und der musikalischen Umrahmung einer Abordnung der Christkönigsbläser.

Drei Generationen Unterneukirchner Priester, leider nur für kurze Zeit.


Verabschiedung langjähriger Ministranten

Beim Vorabendgottesdienst des Kirchweihsonntags wurden die langjährige Ministrantin Juliana Steiner und die Ministanten Tobias Kaufmann, Matthias Stadler, Bernhard Jändl, Hansi Kurz und Simon Oberbauer verabschiedet. (auf dem Bild fehlen Hansi Kurz u. Simon Oberbauer). Pfarrer Hermann Schächner bedankte sich bei den Jugendlichen für ihren jahrelangen, treuen und sehr zuverlässigen Dienst für die Pfarrei.


Ehejubiläumstag

12 Ehepaare waren der Einladung des Pfarrgemeinderates gefolgt und trafen sich zuerst in der Johanneskirche zu einer feierlichen Andacht, die musikalisch von Rosmarie Staar und Hans Glöckl umrahmt wurde.
Irene Glöckl vom Familienausschuss des Pfarrgemeinderates erläuterte anhand von Symbolen die verschiedenen Bedeutungen der Jubiläen und konnte dabei dem Ehepaar Elisabeth und Franz Kamhuber zur eisernen Hochzeit, also 65 Ehejahren gratulieren. Pfarrer Hermann Schächner betonte in seiner Ansprache, dass die Ehe auch immer wieder ein Kampf sei um man sich immer wieder zusammenraufen muss. Nachdem jedes Paar von Pfarrer Schächner einzeln gesegnet wurde, ging es zur weiteren Feier ins Pfarrheim, wo die Gäste von Irene Glöckl und fünf jungen Sängerinnen mit dem Lied" Ehejubiläum is" gegrüßt wurden. Nach Kaffee und Kuchen konnten drei Paare bei einem Übereinstimmungsspiel zeigen, wie gut sie sich eigentlich gegenseitig kennen. Nach mehreren gesanglichen Einlagen der Kinder erhielten alle Paare Lebkuchenherzen, die sie sich gegenseitig umhängen durften. Darauf stand: "I mog di". Abgerundet wurde diese Zeremonie mit einem kräftigen Busserl. Am Ende des wirklich vergnüglichen Nachmittags durften die Gäste zur Melodie des Donauwalzers nun noch das Tanzbein schwingen.


Erntedank

Beim festlichen Erntedankgottesdienst erinnterte Vikar Vincenz, dass es nicht selbstverständlich ist, dass unsere Arbeit im Garten, auf dem Feld, im Beruf, in der Schule und vielen anderen Dingen des Lebens, Früchte trägt. Dies sei ein Geschenk Gottes.
Vikar Vincenz dankte allen Personen in der Pfarrgemeinde, die dazu beitragen eine lebendige Gemeinde zu sein.
Sein Dank galt auch all denen, die Pfarrer Schächner so herzlich in die Pfarrei aufgenommen haben.


Festliche Installation von Pfarrer Hermann Schächner zum neuen Pfarrer des Pfarrverbands Unterneukirchen

Mit einem strahlend blauen Himmel und reichlich Sonnenschein hatte auch der Himmel sein Scherflein für das Gelingen eines großen kirchlichen Festes beigetragen, als am Sonntag Hermann Schächner von seinem Vorgänger Dekan Heribert Schauer im Auftrag des Passauer Bischofs zum neuen Pfarrer des Unterneukirchner Pfarrverbandes mit den weiteren Pfarreien Burgkirchen am Wald, Kastl und Mauerberg ernannt wurde.
Am Pfarrhaus wurde Schächner von den Kindern Julia und Anna Schober und Hanna und Peter Gehringer mit Blumensträußen empfangen umd mit einem Gedicht freundlich begrüßt. Angeführt von den Christkönigsbläsern unter der Leitung von Markus Kainzmaier ging der lange Kirchenzug mit den Angehörigen Schächners, allen voran seine Eltern und Brüder, den Ministranten, der Geistlichkeit, den Vertretern der Pfarreien des Pfarrverbandes, der Schulen, den politischen Vertretern und der Vereine mit zehn Fahnenabordnungen in die festlich geschmückte Pfarrkirche, die sich mit gut 600 Besuchern füllte.
Kirchenpfleger Josef Schneiderbauer und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Urula Schenk begrüßten am Hauptportal Dekan Schauer mit den Worten "lieber Herr Dekan, wir sind dankbar dafür, dass Sie heute Hermann Schächner in sein neues Amt einführen. Wir wissen uns als einzelne Pfarrgemeinden und als Pfarrverband durch ihn mit unserem Bischof Stefan Oster als Hirten unserer ganzen Diözese verbunden." Schneiderbauer wandte sich an Schächner "seien Sie uns herzlich willkommen. Wir nehmen Sie bereitwillig auf. Wir wollen zu Ihnen stehen und mit Ihnen zusammenarbeiten zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen". Dann folgte das Grußwort von Dekan Schauer: "Lieber H.H. Pfarrer, in diesem Gotteshaus versammeln sich heute die Gläubigen des Pfarrverbandes Unterneukirchen, die Dir der Bischof anvertraut hat. Öffne dem Gottesvolk durch Deinen Dienst die Tür zum ewigen Leben." Kirchenpfleger Josef Schneiderbauer überreichte als symbolischen Akt dem neuen Pfarrer die Kirchenschlüssel. Beim Festgottesdienst brillierte der Kirchenchor unter der Leitung von Christa Hager mit der Mozartmesse "Missa brevis in C-Dur", an der Orgel begleitet von ihrer Schwester Rosmarie Staar. Die Bläser brachten sich mit passenden Stücken ein. Zu den Zelebranten gehörten neben Schächner und Schauer die Pfarrvikare Vinzenz und Sunil, der Emmertinger Pfarrer Thomas Steinberger, der aus Unterneukirchen stammende Christian Thiel, der frühere Reischacher Pfarrer Heribert Unterhuber, Dekan Christian Altmannsperger aus Fürstenstein, die Kapläne Matthias Grillhösl, Grafenau, Dominik Flür, Waldkirchen, Steffen Brinkmann, Abendsberg, Stefan Gerlich, Eggenfelden, sowie die Ruhestandsgeistlichen Josef Mühlbauer und Franz-Xaver Hecker, welche den Pfarrverband unterstützen.
Mit der feierlichen Übergabe des Evangeliumbuches durch Dekan Heribert Schauer an Pfarrer Hermann Schächner wurde die Amtseinführung eröffnet, gleichzeitig bat Schächner den Dekan um seinen Segen. Nachdem Schauer den neuen Pfarrer gesegnet und vorgestellt hatte, wandte er sich in der Homilie an die Gläubigen des Pfarrverbandes. Diese Amtseinführung sei seine Erste als Dekan und gleichzeitig auch die erste Pfarrstelle von Schächner. Schauer nahm Bezug auf die Schriftlesungen und stellte den Hirtendienst des Pfarrers im Pfarrverband dar: Leitung, Verkündigung und Heiligung der Gläubigen. Schauer führte dabei eine Gerichtsverhandlung auf, in der ein wichtiger Zeuge erst beim zweiten Termin erschien. Auf die Frage des Richters wegen seiner Abwesenheit am ersten Termin anwortete der Zeuge, er habe bei einer wichtigen Veranstaltung in einer Blaskapelle mitspielen müssen. Bei 15 Bläsern könne man auf einen doch ruhig verzichten, so der Richter. " Wenn einer fehlt, dann hat alles einen anderen klang", war die Antwort des Zeugen. Somit, so Schauer sei jeder einzelne, ob in der Familie oder in der Gesellschaft wichitg. An Schächner gewandt sagte er, man müsse immer jedem verlorenen Schaf nachgehen. Nachdem Dekan Schauer die Ernennungsurkunde des Bischofs Stefan Oster verlesen hatte, folgte die Erneuerung des Weiheversprechens. Als Schächner mehrmals mit "ich bin bereit" geantwortet hatte, entbrannte ein gewaltiger Applaus in der Kirche. Der Höhepunkt der Amtseinführung erfolgte mit der Übergabe der drei wichtigsten Symbole der Kirche - dem Priestersitz, dem Ambo und dem Altar - durch Dekan Schauer. Die Fürbitten sprachen Vertreter der kirchlichen Verbände. Beim Friedensgruß traten alle Priester, die pastoralen Mitarbeiter, die Vertreter der einzelnen Pfarreien im Pfarrverband mit den Bürgermeistern heran und bezeugten dem neuen Pfarrer die Communio-Bereitschaft per Handschlag. Dekan Schauer hatte noch eine Anmerkung zum Schmunzeln parat. Im pastoralen Dienstplan der Gemeinde gab es bisher das Kürzel "Sch", welches auch bleibt, nur halt mir der Bedeutung Schächner und nicht mehr Schauer.
Am Schluß des Gottesdienstes zeigte sich die PGR-Vorsitzende Ursula Schenk erfreut, dass die Zeit des Hoffens und Bangens - ob ein neuer Pfarrer kommt und wenn, wann - nun vorbei ist. Kirchenpfleger Josef Schneiderbauer sage "wir wünschen uns einen aktiven und weltoffenen Priester, der sich bei uns wohlfühlt". Bürgermeister Georg Heindl sprach die Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde aus und zeigt seine Freude darüber, dass nun wieder ein Pfarrer in seiner Nachbarschaft wohne. Mit einem überreichten Gemeindebuch könne sich Schächner über alles informieren. Zu Tränen gerührt waren die drei Seelroger im Pfarrverband Hermann Schächner, Vikar Vinzenz und Vikar Sunil, als sie vom Gemeindereferenten Heiner Meier je eine wertvolle Stola erhielten.
Der neue Pfarrer Hermann Schächner zeigte sich überwältigt von der feierlichen Amtseinführung. "Mein erster Dank gilt Christus, der mich in den Weinberg des Herren berufen hat". Als Schächner vor genau zehn Jahren beim Papstbesuch in Altötting noch als Seminarist einen Altardienst verrichten durfte, hatte er noch nicht geahnt, dass er heute hier als neuer Pfarrer tätig sein darf. Dankesworte richtete er an seinen Vorgänger Schauer, der für einen funktionierenden großen Pfarrverband mit über 8500 Gläubigen sorgte und an dessen Vorgängen Kasimir Spielmann, der am 1. August plötzlich verstarb und unter dem bereits ein kleiner Pfarrverband gegründet wurde. Aber auch ohne seine Familie stände er heute nicht hier. "Vergelt`s Gott an alle, die mich unterstützt haben und unterstützen werden". Mit dem Lied "Großer Gott wir loben Dich" wurde die kirchliche Feier beendet. Am Kirchenvorplatz sprach Schächner noch allen anwesenden Vereinsvertretern seine Bereitschaft zu, dabei zu sein, wenn er gebraucht werde. Bei einem Stehempfang nutzten viele noch die Gelegenheit, mit dem neuen Pfarrer ins Gespräch zu kommen und "a Glaserl" auf eine gemeinsame gute Zukunft mit ihm zu trinken. Mit einem gemeinsamen Mittagessen der geladenen Gäste im Gasthaus Raspl fand eine gigantische Veranstaltung ihren Ausklang.

 


Der Kirchenzug


Der Festgottesdienst mit Installation


Der Stehempfang


Bergmesse

Bergmesse der Vereine mit dem neuen Pfarrer Hermann Schächner auf der Seiseralm bei Bernau mit über 200 Teilnehmer. Die Aufweckaband organisierte und gestaltete wieder die Bergmesse bei schönstem Bergwetter. Nach dem Mittagessen auf dem Seiserhof ging Pfarrer Schächner von Tisch zu Tisch und stellte sich persönlich den Teilnehmern der Bergmesse vor.


Hermann Schächner übernimmt Pfarrverband

Pfarrer Hermann Schaechner

Mit dem 31. August 2016 endete die Amtszeit von Pfarrer Heribert Schauer als Administrator im Pfarrverband Unterneukirchen.

Schauer ist bekanntlich seit dem Lichtmesstag Pfarrer in Neuötting und Alzgern. Ab 1. September heißt der Pfarrer von Unterneukirchen Hermann Schächner; unterstützt von Kaplan Sunil Mathew Kachappally.  Schächner ist seit der Gründung der Pfarrei im Jahre 1812 der 17. Pfarrer von Unterneukirchen und nach Schauer der zweite Pfarrer im großen Pfarrverband, zudem neben Unterneukirchen auch die Pfarreien Kastl, Mauerberg und Burgkirchen am Wald gehören. Die feierliche Amtseinführung beginnt am Sonntag 11. September um 9 Uhr mit der Aufstellung zum Kirchenzug beim Pfarrhaus, die Vereine beteiligen sich mit Fahnenabordnungen. Um 9.15 Uhr bewegt sich der Kirchenzug zur Christkönigskirche, wo Dekan Heribert Schauer um 9.30 Uhr während des Festgottesdienstes die Installation seines Nachfolgers vornehmen wird. Anschließend kann man bei einem Stehempfang am Kirchplatz mit dem neuen Pfarrer ins Gespräch kommen. 

Hermann Schächner erblickte am Lichtmesstag, 2. Februar 1984, das Licht der Welt und wuchs mit drei Brüdern auf einem Bauernhof in Arbing bei Reischach auf. Schon als Ministrant in seiner Arbinger Heimatpfarrei St. Georg reifte in Hermann Schächner der Gedanke, Priester zu werden. Nach der Hauptschule führte ihn der Weg zunächst in die Spätberufenenseminare St.Josef in Fockenfeld und Matthias in Waldram/Wolfratshausen. Nach dem Abitur sammelte er auf dem elterlichen Hof und in der Ausbildung zum Landwirt wertvolle Erfahrungen. 2005 trat er ins Priesterseminar St. Stephan in Passau ein. Nach zwei Jahren Grundstudium an der Universität Passau durfte er für ein Jahr an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom erfahren, was es bedeutet, Weltkirche kennen zu lernen. Vom Priesterseminar St. Wolfgang aus besuchte er die Universität in Regensburg und schloss dieses Studium mit dem Diplom der Katholischen Theologie ab. Nach einer Stelle als Pastoralpraktikant in Fürstenstein empfing Hermann Schächner von Bischof Wilhelm Schraml im Oktober 2011 in der Altöttinger Basilika St. Anna die Diakonsweihe, am 30. Juni 2012 wurde er im Passauer Dom zum Priester geweiht. Einen Tag später feierte er in seiner Heimatpfarrei Arbing mit weit über 1000 Gläubigen Primiz. Seine erste Kaplanstelle war Grafenau. Im vergangenen Jahr wurde er als Kaplan in den Pfarrverband Landau an der Isar versetzt. Während dieser vierjährigen Kaplanzeit konnte Schächner viele Erfahrungen sammeln und die Menschen auf ihrem Glaubensweg begleiten. Mit der Ernennung zum Pfarrer im Pfarrverband Unterneukirchen beginnt für den 32-Jährigen ab heute eine große Aufgabe. Hermann Schächner ist gerne in der Natur. Wenn Zeit bleibt, bevorzugt er Ausflüge in die Berge, das Lesen von Büchern und die klassische Musik.


Große Trauer um Pfarrer Kasimir Spielmann

Pfarrer Kasimir Spielmann zum Gedenken

Still und bescheiden, so wie er stets gelebt und gewirkt hat, so ist Pfarrer Kasimir Spielmann auch von dieser Welt gegangen. Er starb am Montag, den 1. August, schnell und unerwartet im Alter von 84 Jahren in seiner Altöttinger Wohnung. Der Ruhestandsgeistliche hinterlässt eine große Lücke, stand er doch bis zuletzt in mehreren Pfarrgemeinden für pastorele Dienste immer mit großer Zuverlässigkeit bereit. Mit ihm geht ein weltoffener Priester mit hoher theologischer Bildung in die Ewigkeit, der viele Jahre in Brasilien als Missionar und später in Unterneukirchen und Kastl segensreich wirkte. Seine hohe Wertschätzung wird bei der  Trauerfeier am Freitag 5. August um 14 Uhr in der Unterneukirchner Christ-Königskirche durch die Teilnahme von Domkapitular Josef Ederer, seinem einstigen Brasilienkollegen Gerd Brandstetter und dem Bischof von Alagoinhas Dom Poalo, der extra aus Brasilien anreist, mit dem Hauptzelebranten Dekan Heribert Schauer noch einmal eindrucksvoll unterstrichen werden. Seine letzte Rugestätte findet Spielmann seinem Wunsch entsprechend in de Priestergruft in der Schatten der Johanneskirche.

Das Licht der Welt erblickte Spielmann am 19. Juli 1932 als Sohn eines Hafnermeisters in Altötting. Von einem katholischen Elternhaus geprägt, gestalteten sich auch die Berufe seiner drei Geschwister. Sein Bruder Hans war viele Jahres Pfarrer in Niederbayern und lebt heute als Ruhestandspfarrer in Perach. Seine verstorbene Schwester Anni führte ihm jahrelang den Haushalt und gehörte zum Brasilienteam. Ebenfalls verstorben ist auch seine Schwester Antonie, die als Schwester Irmengardis Nonne wurde. Spielmann besuchte nach der Volksschule die Seminare St. Max und St. Valentin in Passau und trat anschließend in Priesterseminar St. Stephan ein. Nach der  Priesterweihe am 29. Juni 1959 im Passauer Dom durch Bischof Simon Konrad Landesdorfer feierte er am 5. Juli die Primiz in Altötting. Es folgten Hilfspriesterstellen in Ering und Hartkirchen, ehe er am 1. November 1959 Kooperator in Fürsteinstein wurde. Eineinhalb Jahre später, am 1. Juni 1961 trat er als Kooperator in Schönberg seinen Dienst an. Dort erlebte Kasimir Spielmann die Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils, dessen Ideen sein priesterliches Wirken nachhaltig geprägt haben, inbesondere was die Liturgie, die Mitarbeit der Laien in der Seelsorge und das Verständnis der weltumspannenden Kirche betrifft. Das Konzil hat auch Weltpriestern und nicht nur Ordenspriestern die Möglichkeit eröffnet, in die Mission zu gehen. Unter mehreren Mitbrüdern und Laien reifte der Gedanke eines Teams der Diözese Passau für Lateinamerika. Als Bischof Simon Konrad Landesdorfer seine Zustimmung gegeben hatte, wurde Spielmann am 1. August 1968 freigestellt zu einer viermonatigen Ausbildung im belgischen Löwen. Schließlich wurde das erste Brasilienteam, bestehend aus den Kaplänen Gerd Brandstetter, Kasimir Spielmann und seiner Schwester Anna von Bischof Antonius Hofmann in Februar 1968 nach Brasilien geschickt. Das Team begann seine Tätigkeit am Palmsonntag 1969 in Alagoinhas in der Erzdiözese Sao Salvador da Bahia. Am 14. April 1969 wurde Spielmann zum Pfarrer der Pfarrei St. Antonio ernannt. Ein Jahr später wurde das Team mit Kaplan Ludwig Jungbauer und 1974 mit dem Ehepaar Josef und Maria Thalhammer aus Kastl verstärkt. Am 13. November 1974 erhob Papst Paul VI. Alagoinhas zum Sitz der Diözese mit 18 Pfarreien und ernannte Dom José Cornelis aus Belgien zum ersten Bischof.  Am 4. März 1975 wählen die 20 Priester der Diözese „Pe Casimiro“ (Kasimir Spielmann) zum ersten Generalvikar. Diesen Dienst hat er neben dem Amt des Pfarrers mit hohem priesterlichen Können bis zum Januar 1987 ausgeübt. Am 11. Februar 1987 kehrte Pfarrer Spielmann in seine Heimat zurück und übernahm am 28. Fabruar 1987 die Pfarrei Unterneukirchen und ab 1. September 1989 den Pfarrverband mit der Pfarrei Kastl. In seine Amtszeit fielen die Übernahme des neuen Kindergartens St. Elisabeth, 1997 der Bau des Pfarrheimes St. Konrad in Unterneukirchen, 2001 des Pfarrheimes St. Irene in Kastl und verschiedene Renovierungsmaßnahmen. Als Anerkennung für seine Verdienste in den beiden Diözesen  Passau und Alagoinhas wurde Kasimir Spielmann auf Antrag von Bischof Franz Xaver Eder im Herbat 1994 von Papst Johannes Paul II. zum päpstlichen Ehrenkaplan (Monsignore) ernannt. Fast 16 Jahre wirkte Pfarrer Spielmann im Pfarrverband, als er sich mit 70 Jahren in Juli 2002 in den (Un)Ruhestand nach Altötting verabschiedete. Pfarrer Spielmann stand in den Pfarreien und politischen Gemeinden im hohen Ansehen und erfreute sich durch seine Kontaktfreudigkeit großer Beliebtheit. Der von ihm geplante Umzug ins Unterneukirchner Seniorenheim nach dessen Fertigstellung war ihm nicht mehr vergönnt.

 


Die Trauerfeier

Über 600 haben in der überfüllten Christkönigskirche letzten Abschied  von Pfarrer Kasimir Spielmann genommen, unter ihnen 15 Fahnenabordnungen, etwa 60 Priester, Ordensleute, viele Bürgermeister, Vereins- und Verbändevertreter sowie Delegationen aus Alagoinhas in Brasilien und dem Institut der Uni Löwen in Belgien. Die Totenmesse wurde als Auferstehungsgottesdienst gefeiert und zur selben Stunde fand auch in der Pfarrei St. Antonio in Brasilien ein Gedenkgottesdienst für ihren "Pe Casimiro" statt.

Dekan Heribert Schauer begrüßte eine Anzahl von Konzelebranten, allen voran Hans Spielmann, den Bruder des Verstorbenen, Bischof Dom Paolo aus Alagoinhas, Domkapitular Josef Ederer, den Brasilienkollegen Gerd Brandstetter, Altöttings Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl, Pfarrvikar Vinzene Gnanendran und Kaplan Robert Paulus. Wir müssen so Schauer, mit der Barmherzigkeit umgehen, wie es Spielmann immer praktiziert habe. Sein ganzes Leben sei eine Mission gewesen. Zu Tränen gerührt stellte Pfarrer Schauer fest:" Du werst uns obgeh."

Die Worte von Bischof Dom Paolo übersetzte Josef Thalhammer, ein früherer Kastler und heutiger Altbürgermeister von Niederalteich, der auch viele Jahre zum Brasilienteam gehörte. Der Bischof sage, Spielmann habe gelebt und konstruiert, indem er immer die Gemeinschft mit Gott und den Menschen suchte. Er habe Gerchtigkeit praktiziert und sei von vielen geachtet gewesen.

Eine Vertreterin der Kirchengemeinde von Alogoinhas bedankte sich im Namen der Mitarbeiter und aller Christen bei ihrem Missionar. Ein extra aus Brasilien mitgebrachter Blumenstock mit bunten Bändern sei ein Zeichen der Verbundenheit und der Freundschaft über den Tod hinaus.

Spielmanns Brasilienkollege Gerd Brandstetter versprach, die von Spielmann ständig gezeigte Barmherzigkeit und geliebte Gerchtigkeit in seinem Sinne fortzusetzen. Brandstetter umarmte den Sarg und nahm Abschied von seinem Freund. Domkapitular Josef Ederer rief Spielmann im Namen der Diözese ein "Vergelt`s Gott" in die Ewigkeit zu. Seine Bescheidenheit, seine Freundlichkeit und sein Glaube hätten ihn zu einer Persönlichkeit gemacht. Die letzten Worte wurden im Namen der Kurskollegen des Weihejahres 1959 gesprochen. Nach den ehrenden Nachrufen spendeten die Trauergäste spontan Applaus für einen außergewöhnlichen Pfarrer, Ratgeber und Freund.

Feuerwehrleute eskortierten den Sarg, die Christ-Königsbläser führten den langen Kirchenzug an. Der letzte Erdenweg Spielmanns ging von der Christkönigskirche durchs Dorf zum Friedhof. Hier warteten bereits viele Leute, die in der Kirche keinen Sitzplatz mehr gefunden hatten. Am offenen Grab sprachen noch kirchliche und weltliche Vertreter Abschiedsworte. Dem Wunsch Spielmanns entsprechend füllten sich nach der Beerdigung auch die beiden Gasthäuser Raspl und Leidmann.

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"Es war ein Glück, bei euch sein zu dürfen!"

Abschied von unserm Pfarrer Heribert Schauer

Mit einer gewaltigen Feier, wie man sie in Unterneukirchner in dieser Art schon lange nicht mehr erlebt hat, ging das diesjährige Pfarrfest über die Bühne, das mit der Verabschiedung von Pfarrer Dekan Heribert Schauer den Höhepunkt erreichte. Bereits in den Tagen vorher hatten die Verantwortlichen der Pfarrei alle Hände voll zu tun, um den zu erwartenden Anforderungen gerecht zu werden. 

 


Kirchenzug

Ein langer Kirchenzug, angeführt von den Christ-Königsbläsern, mit der Geistlichkeit, einer großen Schar aktueller und ehemaliger Ministranten, dem Pfarrgemeiderat und Kirchenverwaltung, der politischen Gemeinde mit Bürgermeister Georg Heindl an der Spitze, den Vereinen und Verbänden mit Fahnenabordnungen, Schule und Kindergarten, zog vom Pfarrhaus zur festlich geschmückten Christkönigskirche.


Festgottesdienst

Pfarrer Schauer begrüßte in der voll besetzten Pfarrkirche seine Konzelebranten Pfarrer Kasimir Spielmann, sowie Monsignore Sebastian Hinterberger und Pfarrer Gerd Brandstetter, die beide auf 50 bzw. 55 Jahre ihre priesterlichen Wirkens zurückblicken konnten. Schauer betonte: „Ich freue mich, die Gemeinschaft mit Euch gelebt zu haben. In den letzten 14 Jahren war ich im Auftrag des Herrn tätig. Dabei wollte ich nie Herr über den Glauben eines jeden Einzelnen sein, sondern nur helfen“. Den Wechsel nach Neuötting habe er selbst nicht geplant. Zweimal hätte er in seiner Unterneukirchener Zeit bereits nach Passau wechseln können, aber er wollte Priester in einer Gemeinde sein und so sei Unterneukirchen zu seiner Heimat geworden. In all den Jahren habe sich hier viel verändert. In den ersten Jahren ging die B 299 noch an der Johanneskirche vorbei und nur ein paar Häuser standen in Richtung der heutigen Umgehungsstraße. Mit Bürgermeister Heindl habe er viele Entwicklungen mitgestalten dürfen und aus dieser Zusammenarbeit sei eine wertvolle Freundschaft mit dem Bürgermeister entstanden, die in oftmaligen Aufführungen bei unterschiedlichen Anläßen als „Don Camillo und Pepone“ noch vertieft wurde. Schauer betonte weiter, er könne im September an den neuen Pfarrer Hermann Schächner eine lebendige Pfarrei übergeben. „Dies ist nur möglich, weil ich in der Pfarrei in all den Jahren eine große Bereitschaft zur Zusammenarbeit geschenkt bekommen habe: durch die Priester und Hauptamtlichen, die Sekretärin Ulrike Radam, die Mesnerin Kathi Kainzmaier, durch die Kirchenveraltung und Pfarrgemeinderäte, die Verbände und Vereine und die so vielen, denen Kirche etwas bedeutet. Als Schauer betonte, dass er gerne Pfarrer in Unterneukirchen war, wurde seine Rede spontan mit Standing Ovations der über 500 Kirchenbesucher begleitet und Pfarrer Schauer konnte seine Tränen nicht mehr unterdrücken. Kirchenpfleger Josef Schneiderbauer erwähnte: „Dein 14jähriges Wirken hat uns und die ganze Pfarrgemeinde ein Stück weit geprägt. Du wolltest eigentlich Architekt werden. Gott sei Dank hast du aber den pastoralen Weg eingeschlagen. Auch die Kirche braucht Architekten wie dich, so wie wir es erlebt haben. Besondere Erlebnisse, so Schneiderbauer, seien auch die jährlichen Gipfeltreffen mit dem Bürgermeister und Sepp Steiner auf irgend einem Berg gewesen. Unvergessen bleibe auch noch die Abrissparty vom Bierstüberl, wo Pfarrer Schauer zwei Tage als Wirt auch im Beisein des Landrats tätig war. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Schenk stellte fest, dass Schauer sicherlich einiges nach Neuötting mitnimmt, was er hier erlebt hat. Sie nahm Bezug auf das Titelbild des aktuellen Pfarrbriefes, wo der Pfarrer mit einer Aktentasche unter dem Arm durch den Pfarrgarten entschwindet. Hier sei alles sauber geordnet drin. Die guten Gespräche, lustige und traurige Begebenheiten, die Lust zum Feiern und einiges mehr. Bürgermeister Heindl bezeichnete Schauer als einen Mann, der nicht nur irgendein Priester ist, sondern vielmehr ein Seelsorger, der es versteht, mit viel Feingefühl die Herzen der Menschen zu erreichen. Schauer verstehe zu trösten und wieder Mut zu geben, er sei ein Pfarrer, dem nicht nur das Seelenheil sondern auch die Entwicklung der Gemeinde wichtig war. Heindl verabschiedete sich von einem persönlichen Freund und Wegbegleiter in allen Lebenslagen. Der Kirchenchor unter der Leitung von Christa Hager bot mit den Liedbeiträgen „Dank sei dir Herr“ von G.F. Händel, „Panis angelicus“ von Cesar Frank, dem Kanon „Da pacem domini“ von Melchior Frank, sowie mit Chorsätzen und Überchören zu Gotteslob-Liedern und den Solisten Claudia Langlechner, Klaus Hofbrückl und Martin Werkstetter, an der Orgel begleitet von Rosmarie Staar, erneut einen kirchenmusikalischen Leckerbissen.


Pfarrfest

War der Gottesdienst schon ein Erlebnis der besonderen Art, so gingen die Highligts bei der weltlichen Feier in Pfarrgarten mit über 600 Besuchern weiter. Moderator Adi Hager verstand es hervorragend, bei schweisstreibenden Temperaturen das Programm mit 17 Aufführungen zügig durchzuführen. Zu Herzen ging das Lied des Kindergartens „Bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand“. Der Kinderchor unter der Leitung von Irene Glöckl mit „Unser Pfarrer ist der Beste“ und der Kirchenchor mit seinen gewaltigen Stimmen und dem Liedbeitrag „Der Pfarrer sagt auf Wiedersehen, lebe wohl ade“ reihten sich ein. Als die Christkönigsbläser mit Leiter Markus Kainzmaier Schauers Lieblingsmarsch „Mein Heimatland“ intonierten, griff das Pfarrer spontan zu Dirigentenstab.
Die Katholische Landjugend überraschte mit Gutscheinen aus der Neuöttinger Geschäftswelt, besondere Blumen überreichte Monika Spindler vom Besuchsdienst, Burschenvereinsvorstand Sepp Jetzlsperger legte seinem Präses eine gestickten Burschenhosenträger an. SV Vorstand Jochen Englmeier, der Musik- und Kulturverein mit Sepp Steiner an der Spitze, Müttervereinsvorsitzende Frieda Kainzmaier und Hans Mittereiter vom Rasenmäher-Bulldogverein ergriffen ebenso das Wort und übergaben Abschiedsgeschenke. Dankesworte für die religiöse Begleitung der Kinder richtete auch Schulleiterin Ute Ziemlich an den an scheidenden Pfarrer. Großen Beifall erhielt Franz Jändl, der a lá Willi Astor das Pfarrerleben durchleuchtete. Der Theaterstadl brachte einen Sketch über einen Besuch beim neuen Neuöttinger Stadtpfarrer und Dekan, dem schon eine gewisse Überzeugungskunst vorausging, um endlich eine Audienz zu bekommen. Birgit Starflinger und der Frauenbund brillierte mit dem Stück „It´s time to say good bye“.   Der Jungendchor und der Pfarrgemeinderat ließen zu ihren Lied " Es ist jetzt Zeit, du musst jetzt gehn" vierzehn rote Luftballonherzen in den Himmel steigen, als Symbol für die vierzehn Jahre als Pfarrer. Von allen Vereinen und Verbänden erhielt Pfarrer Schauer am Schluß des offiziellen Teils eine große Luftbildaufnahme von Unterneukirchen und eine von Sepp Kohlmeier kunstvoll angefertigte Nachbildung des Christuskreuzes der Pfarrkirche. Ursula Schenk bedankte sich bei allen, die mitgeholfen hatten, dieses Mamutfest erfolgreich über die Bühne zu bringen, insbesondere bei 85jährige Anna Baur, die auch heuer wieder das gesamte Eis spendierte. Das Schlußwort Pfarrer Schauers war kurz aber treffend: „Es war ein Glück, bei euch sein zu dürfen“.

Die fleißigen Helfer


Bunt gemischt


Vorbereitungen für Verabschiedung und Installation laufen!

Bei der Pfarrgemeinderatssitzung am 2. Juni 2016 stellte sich zur Freude aller der zukünftige Pfarrer Hermann Schächner dem Gremium persönlich vor. Außerdem lernte das Team auch Pater Sunil kennen, der ab September Pfarrer Schächner als Seelsorger unterstützen wird.
Neben einer großen Vorstellungsrunde wurde auch kräftig für das Pfarrfest am 10.Juli 2016 mit der Verabschiedung von Pfarrer Heribert Schauer und für die Insallation des zukünftigen Pfarrers Hermann Schächner am 11.September 2016 geplant.


Fronleichnamsprozession


Erste Vorbereitungen für den Pfarrerwechsel

Gruppenbild

Der Pfarrerwechsel bringt auch einige Umbauarbeiten im Pfarrhaus mit sich.
Aus diesem Grund gab es ein Treffen mit Pfarrer Heribert Schauer, dem zukünftigen Pfarrer Herman Schächner, dem Gebietsreferenten Robert Pinker vom kirchlichen Bauamt Passau und Kirchenpfleger Josef Schneiderbauer zu einer Baufallschätzung für das Pfarrhaus.
Anstelle des baufälligen Freisitzes soll ein Wintergarten mit kleiner Dachterasse angebaut werden. Alle Räume werden geweißelt und es entsteht ein barrierefreier Zugang zum Pfarrhaus. Außerdem wird ein Tausch des bisherigen Pfarrbüros mit dem größeren Amtszimmer des Pfarrers vorgenommen.


Bittgang nach Altötting am 7.Mai 2016

Bittgänger
Bei schönstem Wetter machte sich eine Gruppe unserer Pfarrgemeinde auf, um nach Altötting zu pilgern. Ein letztes Mal an der Spitze Pfarrer Heribert Schauer.
die jüngsten Wallfahrer
Die jüngsten Wallfahrer: Julia und Anna, zwei Kommunionkinder.
Gottesdienst in der Stiftspfarrkirche
Einen ganz besonderen Gottesdienst konnten die Wallfahrer dann in der Stiftspfarrkirche erleben.
Bischof Samuel Vincent, der Bischof von Kaplan Vincent in Indien, feierte mit den Gläubigen die Messe.

Der Pfarrverband freut sich!

Unser neuer Pfarrer wird Kaplan Hermann Schächner.

Seit Samstag 23.4.2016 ist es nun amtlich. Der Pfarrverband hat ab 1. September 2016 mit Kaplan Hermann Schächner einen neuen Pfarrer. Der 32- jährige freut sich sehr auf sein neues Amt. Die feierliche Installation ist am Sonntag 11. September 2016 in der Pfarrkirche Christkönig. An den darauffolgenden Sonntagen sind dann die Einführungsgottesdienste in den Pfarreien Mauerberg, Burgkirchen/Wald und Kastl. Bei einem Besuch unserer Pfarrei verschaffte sich unser zukünftiger Pfarrer einen Überblick über die Pfarrgemeinde Unterneukirchen. Er besichtigte das Pfarrhaus, indem er zukünftig wohnen wird und auch die beiden Kirchen. Außerdem gab es ein erstes Treffen mit Bürgermeister Georg Heindl. Auch der Pfarrverbandsrat hatte bereits die Möglichkeit Kaplan Schächner kennenzulernen und erste Terminabsprachen vorzunehmen.

Kaplan Schächner am Eingang des Pfarrhauses
Kaplan Hermann Schächner steht am Eingang seines zukünftigen Pfarrhauses.
Pfarrer Schauer und Kaplan Schächner
Freuen sich beide. Kaplan Hermann Schächner auf seine neue Aufgabe im Pfarrverband - Pfarrer Heribert Schauer über einen guten Nachfolger.



Hermann Schächner wurde 1984 in Altötting geboren und wuchs auf dem elterlichen Hof in Arbing bei Reischach auf.
2005 trat er ins Passauer Priesterseminar ein.
Er studierte in Passau, Rom und Regensburg.
2012 wurde er zum Priester geweiht.
Anschließend war er Kaplan im Pfarrverband Grafenau und ist seit September 2015 als Kaplan im Pfarrverband Landau eingesetzt.
Begrüßung durch Pfarrer Heribert Schauer
Pfarrer Heribert Schauer begrüßt den zukünftigen Pfarrer Hermann Schächner beim Treffen des Pfarrverbandsrates im Pfarrheim in Unterneukirchen.
Bürgermeister Georg Heindl und Kaplan Schächner
Bürgermeister Georg Heindl heißt den zukünftigen Pfarrer von Unterneukirchen herzlich willkommen.

Erstkommunion am 24.April 2016

Motte der Erstkommunion
Kommunionkinder un den Altar

26 Kinder erhielten am 24. April 2016 zum ersten Mal die heilige Kommunion.


Ostern 2016


Dekanernennung

... durch Generalvikar Klaus Metzl am Sonntag 6.März in der Stiftspfarrkirche in Altötting. Nun ist Pfarrer Schauer Dekan für das Dekanat Altötting, sowie Sprecher für alle Priester der Region. Der Pfarrverband Unterneukirchen gratuliert recht Herzlich zum neuen Amt. Auch viele Pfarrangehörige aus Unterneukirchen wohnten der Zeremonie bei.


Osterkerzenbasteln


Pfarrer Heribert Schauer wird Stadtpfarrer von Neuötting

Pfarrer Heribert Schauer

Liebe Pfarrangehörige,

ich möchte euch hiermit mitteilen, dass unser Bischof Dr. Stefan Oster und das Domkapitel Passau mich zum 2. Februar 2016 zum neuen Pfarrer von Neuötting und Alzgern bestimmt haben. Die Amtseinführung an meiner neuen Wirkungsstätte wird wohl an einem Sonntag in der Fastenzeit erfolgen.

Im Januar 2016 wird unser Pfarrverband ausgeschrieben.
Bis zum 31. August 2016 bin ich weiterhin mit der Administration in unseren Pfarreien beauftragt. Zum 1. September 2016 wird der Pfarrverband Unterneukirchen wieder mit einem Pfarrer und einem Kaplan besetzt. Genaueres erfahrt ihr in den nächsten Wochen.
Gott segne diese Neuanfänge und die Advents- und Weihnachtstage.
In tiefer Verbundenheit mit euch euer Pfarrer Heribert Schauer.

Anmerkung:
Pfarrer Heribert Schauer übernahm zum 1. September 2002 den Pfarrverband Unterneukirchen. Wir bedauern seine Veränderung, haben aber auch Verständnis dafür. Das fast 14 jährige Wirken hier in Unterneukirchen hat uns und die Pfarrei auch ein Stück weit geprägt.  Danke für die vielen netten Begegnungen und die gute Zusammenarbeit.

Josef Schneiderbauer, Kirchenpfleger Unterneukirchen


Nachdem der Pfarrer auszieht, fallen die zu groß gewordenen Bäume.....erste Vorbereitungen für den Pfarrerwechsel.


Sternsinger 2016

Sternsinger 2016

Respekt für dich, für mich, für andere!
Das Thema "Respekt" stand im Mittelpunkt der Sternsingeraktion 2016. Die Sternsinger haben darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig gegenseitiger Respekt ist. Viel zu oft werden Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt respektlos behandelt.
32 Kinder und Jugendliche aus unserer Pfarrei  nahmen an dieser Aktion teil.