A HERZLICH'S GRÜß GOTT

in Unterneukirchen, Landkreis Altötting, Bistum Passau

Aktuelles

Dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie auf dieser Seite unten!


Pfarrfest

Ein von der Gemeinschaft wohlbehütetes Herz rückten Pfarrer Hermann Schächner, Pfarrreferentin Alexandra Kalchauer und der Pfarrgemeinderat unter dem Motto „Das Netz, das uns verbindet“ in den Mittelpunkt des Pfarrfests am Sonntag. Mit verschiedenen Fäden – junge und alte, dicke und dünne – wurde um eine Herzdarstellung ein Netz gesponnen, das die Geborgenheit in der Pfarrei symbolisiert.

Die Gemeinschaftsaktion begann beim Jugendgottesdienst in der Christkönigskirche und wurde anschließend im Pfarrgarten eifrig fortgesetzt. Der dem Pfarrfest vorangehende Jugendgottesdienst in der Christkönigskirche wurde vom in neuen T-Shirts singenden Kinderchor unter Leitung von Irene Glöckl und Steffi Beck musikalisch gestaltet.
Nach der Sonntagsmesse luden Pfarrer, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung in den Garten des Pfarrheims St. Konrad ein. Zum reichhaltigen Mittagstisch kredenzten die Christkönigsbläser ihr abwechslungsreiches Programm. Kinder konnten sich mit Hüpfburg, Luftschlange, Pedalos und weiteren Spielgeräten bis in den späten Nachmittag hinein austoben. Die beiden Erstplatzierten des Luftballon-Weitflugwettbewerbs bekommen Eintrittskarten für den Bayernpark (Adresskärtchen dazu wurden schon beim Gottesdienst verteilt).
Am heiteren Seilzieh-Wettbewerb beteiligten sich acht Mannschaften. Dabei bestand ein Team erstmals aus je zwei Damen und zwei Herren. Die beste Abstimmung fand dabei der Gartenbauverein. GBV-Vorsitzender Manfred Zeiler, Stefan Langlechner, Gisela Schneiderbauer und Sonja Kurz gewannen das Finale im Modus „Best of Three“ gegen die Mutter-Kind-Gruppe in der Besetzung Isabelle Marchner, Tanja Seidl, Hans Eicher und Stefan Billino knapp mit 2:1. Dritter wurden die Christkönigsbläser durch einen 2:0-Sieg gegen die Feuerwehr. Weiterhin zogen sich Burschenverein, Marianische Männerkongregation sowie die Kirchenverwaltung mit zwei Teams unter großem Beifall achtbar aus der Affäre.
Der Sieger bekommt eine Kutschenfahrt mit anschließender Bewirtung durch den Pfarrgemeinderat. Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten Gutscheine vom Gasthof Raspl und der Bäckerei Schönstetter-Huber. Bei den Kindern gab es für die beiden teilnehmenden Mannschaften „Namenlos“ und „Unschlagbar“ eine Runde Eis. Da der von Adi Hager mit „seelsorgerischer Unterstützung“ von Pfarrer Hermann Schächner und Dekan Heribert Schauer moderierte Wettbewerb im vergangenen Jahr wegen Regenwetters nicht stattfand, gab es keinen Titelverteidiger.(Bericht von Albert Kamhuber PNP)

 

 

 


Aufnahme der neuen Ministranten

Im Rahmen des Familiengottesdienst wurden Elisabeth Kurz und Jakob Eicher in die Schar der Unterneukirchner Ministranten aufgenommen. Pfarrer Hermann Schächner nahm den beiden Neuministranten das feierliche Versprechen ab, dass diese ihren Dienst immer gewissenhaft zur Ehre Gottes und für die Pfarrei ausüben werden. Im Anschluss wurden Elisabeth und Jakob eingekleidet. Pfarrer Schächner, Gemeindereferentin Alexandra Kalchauer und Oberministrant Andreas Mitterer gratulierten den beiden zu ihrer neuen ehrenvollen Aufgabe und freuten sich auf eine gute Zusammenarbeit.


Firmung mit H.H. Bischof Stefan Oster

Sehr gut gefüllt war die Christkönigskirche zum Festtag der Firmung der Pfarreien Unterneukirchen und Kastl. 51 junge Menschen haben sich im letzten halben Jahr intensiv auf dieses besondere Sakrament unter dem Motto „Feuer und Flamme sein“ vorbereitet.

Bei strömenden Regen standen die Kinder des Kindergartens St. Elisabeth bereit, um Bischof Dr. Stefan Oster mit Blumen und einem Lied willkommen zu heißen. Dieser nahm sich Zeit, um jedem Kind seinen Segen zu erteilen. Dann ging es im Kirchenzug zum Festgottesdienst.
Ursula Schenk, Pfarrgemeinderatsvorsitzende aus Unterneukirchen, berichtete, dass im Pfarrverband erst vor zwei Jahren das Firmalter von der sechsten Klasse zur achten angehoben wurde. Es sei die richtige Entscheidung gewesen, so die Vorsitzende. An die Firmkandidaten gewandt sagte Ursula Schenk: „Ich sehe viel Lebensfreude in euren Gesichtern.“ Sie forderte auf: „Nutzt dieses Privileg der Firmung und bringt euch in Pfarrei und Gemeinde ein.“
An der Seite des Bischofs zelebrierten Pfarrer Hermann Schächner, Pater Sunil Mathew Kachappally, Vikar Vincent Sabu Gnanendran sowie die Ruhestandpriester Franz Xaver Hecker und Josef Mühlbauer den Firmgottesdienst, der vom Projektchor „Gaudete“ umrahmt wurde.
Bischof Stefan Oster bezeichnete die Firmung als „Startguthaben fürs Leben“. Um dies weiter auszuführen, blieb er nicht am Ambo stehen, sondern begab sich unter die Firmlinge, Paten und Gottesdienstbesucher, um seine Botschaft sichtlich allen mitzugeben. „Wenn du jemanden besonders gern hast, verbringst du Zeit mit ihm.“ Oster fragte die Jugendlichen: „Bist du ein Mensch, der gönnen kann, der verschenken kann? Menschen, die schenken können, sind im Herzen frei und froh. Dieses Schenken muss man trainieren.“ Das Schenken beziehe sich nicht nur auf materielle Dinge, sondern vor allem auf die Zeit, die man zur Verfügung stelle.
„Viele Christen wenden nicht mehr die Zeit auf, einen Gottesdienst zu besuchen“, bedauerte der Bischof. Keine Illusionen machte sich Oster darüber, dass der Firmgottesdienst für viele Jugendliche meist der letzte vor der eigenen Hochzeit oder der Beerdigung eines nahestehenden Verwandten sei. Aber: „Damit wird das Geschenk des heiligen Geistes missbraucht.“ Die Firmlinge seien eingeladen, dem heiligen Geist und der Spur Jesu Christi zu folgen. „Die Freundschaft mit Jesus ist das Wichtigste, was wir haben können. Wir müssen diese Beziehung pflegen“, bekräftigte der Bischof. Er rief die Jugendlichen auf: „Schenk ihm ein paar Minuten deines Lebens, es gibt auch Anlass zur Dankbarkeit – und vergiss die anderen nicht.“
Nach dieser eindrücklichen Predigt folgte die Spendung des Firmsakraments mit den Worten: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist.“ Für jeden Firmling nahm sich Oster Zeit, um persönliche Worte zu wechseln.
Nach dem Festgottesdienst ließen die Firmlinge und ihre Paten den Tag beim Sektempfang des Pfarrgemeinderates ausklingen und nutzten noch einmal die Möglichkeit, mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Erinnerungsfotos anzufertigen.
Eine Freude war es Bürgermeister Georg Heindl, das kirchliche Oberhaupt des Bistums Passaus, Bischof Dr. Stefan Oster, der sich anlässlich der Firmung in Unterneukirchen befand , zum Eintrag ins Goldene Buch zu bitten. Im Rathaus gab Heindl einen kurzen Überblick über das stete Wachstum der Gemeinde. Besonders beeindruckte Oster, der die Gemeinde zum ersten Mal besuchte, die 23-jährige Tätigkeit Heindls als ehrenamtlicher Bürgermeister. Kirchenpfleger Josef Schneiderbauer nutzte die Gelegenheit, um über die geplanten Maßnahmen, den Umbau des Eingangsbereichs der Christkönigskirche und die abgeschlossenen Maßnahmen zur Renovierung der Johanneskirche zu berichten. Der Bischof zeigte sich sehr interessiert. Zur Erinnerung erhielt Oster den Ehrentaler der Gemeinde Unterneukirchen, der an den Umbau des 203 Jahre alten Pfarr- und Schulhauses zum Kulturhaus erinnert. Neben Bürgermeister Heindl und Bischof Oster setzten auch Ursula Schenk, Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Unterneukirchen, Bürgermeister Gottfried Mitterer aus Kastl, Katrin Eckert, Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Kastl, und Pfarrer Hermann Schächner ihre Unterschriften ins Goldene Buch.(Bericht aus dem Alt-Neuöttinger Anzeiger /cl )


Einweihung der neuen Kinderkrippe

Ein weiterer „Meilenstein“ in der Entwicklung des Ortes, wie er mehrfach bezeichnet wurde, ist eingeweiht: Die neue Krippe, die weiteren 18 Kleinkinder Platz und damit ihren Eltern Freiraum schafft, hat am Samstag ihren Segen erhalten. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe ist das eine Million Euro teure gemeindliche Projekt, das bei den Ehrengästen Lob hervorrief, abgeschlossen worden. Die gesellschaftliche Entwicklung bringe es mit sich, so Bürgermeister Georg Heindl, dass eine derartige Einrichtung „auch für unser Dorf sehr wichtig ist, um jungen Familien gerecht zu werden“. Viele Menschen, ob in diversen Gremien, Ämtern, Firmen, in der Einrichtungselbst oder auch privat hätten sich engagiert, damit der Bau in dieser Form entstehen konnte. „Die Einweihung ist ein Festtag für Kinder und Familien, ein Grund zum Feiern“, betonte Heindl als oberster Vertreter der geldgebenden Gemeinde.
Für die Katholische Pfarrkirchenstiftung als Betreiber ließ Josef Schneiderbauer nicht nur die knapp einjährige Bauzeit Revue passieren. Der Kirchenpfleger blickte auch auf die erste Krippe 2009 zurück. Diese sei im alten Bestand untergebracht worden, weshalb es vorübergehend eine Kiga-Gruppe weniger gab. „Damals haben wir tatsächlich 90 Prozent Förderung bekommen“, spielte er auf die jetzige Zuschusssituation an. Schneiderbauer ging auf die Anfangsüberlegungen vor drei Jahren ein, begründete die Ablehnung der Kirche zur Einmietung in die Montessori-Räume und dankte schließlich der Gemeinde für den Beschluss zum neuen Haus. Nun sei man für die nähere Zukunft gerüstet: 18 Krippenkinder und 20 Kindergartenkinder mehr hätten nun Platz. An Neubau-„Startschwierigkeiten“ erinnerte auch Michaela Grund. Die seit 1996 hier tätige Kiga-Leiterin, die mittlerweile zwei Umbauphasen mitgemacht hat, zeigte sich „sehr zufrieden mit dem, was hier entstanden ist“. Es sei eine „sinnliche Umgebung geschaffen worden, die den Selbstbildungsprozess der Kinder fördert. Den Erfolg unserer Arbeit sehen wir in der Entwicklung der Buben und Mädchen“, merkte sie an. Ihr Dank galt allen, die zum Gelingen beigetragen hätten und schloss den Elternbeirat mit ein: „Auf das gemeinsam Geschaffene können wir sehr stolz sein.“ Nach „turbulenten Tagen in Berlin“ sei er froh über diesen „angenehmen“ Termin, betonte MdB Stephan Mayer. Dinge für die Menschen zu verbessern, wozu auch dieses Projekt gehöre, sei es, worauf es in der Politik ankomme. Der Staatssekretär im Innenministerium nannte die Gemeinde Unterneukirchen „liebenswert und aufstrebend“ und attestierte ihr, zukunftsweisend zu agieren. Bezirkstags-Kandidatin und 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Emmerting, Gisela Kriegl, beglückwünschte Kommune und Kirche zur „gelungenen Einrichtung“. Sie werde „einige Eindrücke und Anregungen mit nach Hause nehmen“, verriet sie, „denn wir stoßen diesbezüglich auch an unsere Grenzen.“ Architekt Robert Mayer ging ausführlich auf die bautechnische Ausführungen der 300m²-Nutzund Funktionsfläche ein. Als Andenken und gewissermaßen „finale Fortführung der Innengestaltung“ überreichte er dem Bürgermeister dreisechseckige, beschriftete Hexagone, die künftigeine Krippen-Wand zieren werden. Zudem hatte er einen großen Schlüssel als Symbol der Übergabe des Hauses an den Besitzerdabei und händigte ihn Georg Heindl aus. Dieser reichte ihn gleich an den Betreiber in Person von Ortspfarrer Hermann Schächner weiter. Der Seelsorger bekräftigte, dass er „schwer beeindruckt von der Gemeinde gewesen ist“, als er 2016 hierherkam. Inzwischen sei schon wieder Neues geschehen, hob Schächner auch mit Blick auf die Senioren-Wohnanlage hervor. Dieser Tag sei ein weiterer Meilenstein und „ein Erntetag für die Kinder“, denn sie bekämen „ein neues Dahoam“. In den Heimatbegriff bezog der Pfarrer nicht nur das Gebäude ein, sondern „alle, die mitgeholfen haben, dass es das wird.“ Zuvorderst würdigte er die Arbeit des Personals. Krippe und Kindergarten seien „ein Ort für fröhliches Lernen und Spielen“. Mit der Segnung eines Glaskreuzes und der Räume endete der offizielle Teil. Für alle Kindergarten-Kinder, deren Eltern und sonst Interessierte schloss sich ein bunter Nachmittag mit viel Programman. „Bunt“ war das dreistündige Kindergartenfest danach auch deshalb, weil das Schminken ihrer Gesichter die Buben und Mädel besonders anzog.
(Bericht und Fotos von Sepp Gruber)