A HERZLICH'S GRÜß GOTT

in Unterneukirchen, Landkreis Altötting, Bistum Passau

Aktuelles

Dem aktuellen Pfarrbrief finden Sie auf dieser Seite unten!


25 Jahre Familiengottesdienst

Seit nun mehr 25 Jahren wird in Unterneukirchen die sonntägliche Messfeier im Zwei-Monats-Rhythmus als Familiengottesdienst abgehalten und erfreut sich immer wieder großen Zuspruchs. Pfarrer Hermann Schächner zelebrierte am 2. Adventsonntag um 10 Uhr in der Pfarrkirche anlässlich dieses Jubiläums den den Familiengottesdienst, bei dem wiederum die Kinder fest einbezogen wurden. Der (mittlerweile verstorbene) Pfarrer Kasimir Spielmann und die einstige Pfarrgemeinderätin Agnes Englmeier hatten vor gut 25 Jahren junge Leute angesprochen und zu einem Treffen eingeladen. Mit dabei waren unter anderem Anita Kamhuber, Regina Jändl, Hubert Berger und Maria Beck. Es wurde vereinbart, dass kein spezieller Kleinkindergottesdienst entstehen soll, sondern Gottesdienste mit der gesamten Familie: Ganz im Sinne von Pfarrer Spielmann, der solche Eucharistiefeiern aus seiner Brasilienzeit her gewöhnt war. Es wurde ein Team gebildet, man fing bei „Null“ an. Luise Aschl brachte ein Buch vom Kindergarten mit, aus dem man Erfahrungen sammeln konnte. Die ganze Sache wuchs. Viele Treffen mit intensiven Gesprächen wurden vereinbart. Am 19. Dezember 1992 hatte der Familiengottesdienst seine gelungene Premiere. Pfarrer Kasimir Spielmann und auch sein Nachfolger, der jetzige Stadtpfarrer von Neuötting, Dekan Heribert Schauer waren treue Begleiter dieses Familiengottesdienstteams, beide Seelsorger waren oft bei den Treffen dabei. Die Gruppen änderten sich mit dem Alter der Kinder immer wieder, aber es waren stets engagierte Mütter da, die mithalfen, den Kindern den Glauben zu vermitteln. Die tragende Säule des Familiengottesdienstes ist Maria Beck. Sie dokumentierte jeden dieser besonderen Gottesdienste und sorgte dafür, dass es weiterging und sich immer wieder neuer Frauen dem Team anschlossen. Dieses Team kümmert sich nicht nur um die Gottesdienste, es wurden auch unzählige Kinderbibeltage auf die Beine gestellt, allen voran wieder Maria Beck und Uschi Binsteiner. Jedes Jahr gestaltet das Team für die Kinder einen vierteiligen Adventskalender mit einer weiterführenden Geschichte. Das alljährliche Krippenspiel in der Kindermette, das weit über die Grenzen hinaus bekannt ist und jedes Mal über 600 Besucher anlockt, resultiert aus diesem Team. Heuer wurde zum ersten Mal vom Kinderchor „Allegro“ und den Ministranten in der Fastenzeit ein Passionsspiel aufgeführt, von dem die ganze Pfarrgemeinde tief ergriffen war. Dieses Team ist nicht nur eine Bereicherung für Kinder und Familien, sondern auch für das Familiengottesdienstteam selbst. Selbstverständlich unterstützt auch der jetzige Pfarrer Hermann Schächner das Team, seit September ist die Gemeindereferentin Alexandra Kalchauer dabei.


Impressionen vom Advent in der Pfarrei

Rorate mit den Ministranten
Dorfadvent mit Kinderchor
Dorfadvent mit Crepes-Stand des PGR

Das Pfarrheim St. Konrad feiert sein 20-jähriges Bestehen.

Am Sonntag, 26. November, beginnt um 8.30 Uhr der Festgottesdienst zum Christkönigsfest, dem Patrozinium der Pfarrkirche. Die musikalische Umrahmung übernehmen die Christkönigsbläser. Nach dem Gottesdienst findet im Pfarrheim ein Frühschoppen statt,dessen Erlös für neue Ministrantengewänder und die Romfahrt der Ministranten verwendet wird. Eine Fotoausstellung gibt Einblick in den Bau des Pfarrheims vor 20 Jahren. Vor dem Pfarrheim stand an dieser Stelle ein Jugendheim,1968 erbaut von Pfarrer Robert Kulzer. Dieses Heim wurde bald ein Ort, an dem sich alle kirchlichen Gruppen und Vereine trafen. Missio-Aktionen, Pfarrfeste oder ähnliche Festivitäten gingen über die Bühne. Es wurde zunehmend schwieriger, einen reibungslosen Belegungsplan zu erstellen, man wich aufs Pfarrhaus, den Kindergarten oder die Schule aus. Somit wurde der Bau eines neuen, größeren Pfarrheims immer dringender. 1994 beschloss die Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Xaver  Beck sowie den weiteren Mitgliedern Ludwig Aigner, Josef Langlechner und Peter Radam mit dem berufenen, aber nicht stimmberechtigten Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hubert Berger  Kasimir Spielmann den Bau des jetzigen Pfarrheimes St. Konrad. Die Bauleitung oblag dem Kirchenpfleger Xaver Beck, dem heutigen Kirchenpfleger Josef Schneiderbauer und Franz Jändl. Viele tausend Mark wurden in Form von Arbeitsstunden oder Spenden von Pfarrangehörigen und Firmen aufgebracht, so dass sich die finanzielle Belastung für die Pfarrei in Grenzen hielt. Der österreichische Bildhauer Leo Pfisterer aus Wien hat die an der Nordseite thronende Bruder Konrad-Figur entworfen. In Bronze gegossen wurde sie von der Kunstgießerei Strehle aus Neuötting. Bevor die Statue ihren Platz am Pfarrheim bekam, war sie vier Wochen lang im Diözesanmuseum des Wiener Domes ausgestellt. Seit der ersten Stunde sind im Pfarrheim die Landjugend und die Mutter-Kind-Gruppe untergebracht. Ebenfalls im Pfarrheim findet der von Pfarrer Spielmann vor 20 Jahren eingeführte Begegnungsnachmittag statt. Viele andere Gruppierungen und Vereine haben inzwischen ebenfalls im Pfarrheim ihre Räume. Der damalige Kirchenpfleger XaverBeck, der Immenses für diesen Bau geleistet hat und dort täglich anzutreffen war, starb kurz nach Abschluss der Baumaßnahme.

Bilder vom Pfarrheimbau