










Ehejubiläumstag in Unterneukirchen - 16 Paare erneuern ihr Eheversprechen
Bereits zum 14. Mal lud die Pfarrei Unterneukirchen alle Paare, die heuer ein rundes oder halbrundes Ehejubiläum feiern können zu einem vom Pfarrgemeinderat gestalteten Nachmittag in´s Pfarrheim St. Konrad ein.
Auftakt war ein Andacht in der Johanneskirche, die der Unterneukirchner Singkreis musikalisch festlich gestaltete.
16 Jubelpaare mit einer Bandbreite von 5 bis 60 Ehejahren konnte Kaplan Robert Paulus willkommen heißen. „Es ist ein Zeichen, dass Sie ihr Ehejubiläum nicht nur zu Hause mit der Familie oder dem Partner feiern, sondern auch den Herrn mit in´s Boot der Ehe nehmen.“
Er dankte den Paaren, dass sie mit ihrer Ehe den jungen Leuten ein Vorbild sind und ein Zeugnis geben dafür, dass es gelingen kann, wenn man „Ja“ zueinander sagt und gemeinsam durch Höhen und Tiefen geht.
Die Jubilare gestalteten auch selbst die Andacht mit. Rainer Hettwer sprach ein Gebet, Hubert Berger trug die Lesung vor und Franz Reichenspurner, Resi Berger, Katharina Kainzmaier und Ingrid Kaufmann erbaten in den Fürbitten Gottes Segen.
Schließlich forderte Kaplan Paulus die Paare auf, sich das Eheversprechen zu erneuern, „dieses kleine „Ja“, das das große „Ja“ Gottes zu den Menschen beinhaltet. Zum Abschluß der Andacht wechselte er mit jedem Paar ein paar Worte und spendete den Einzelsegen.
Nach einem Erinnerungsfoto ging es schließlich ins festlich geschmückte Pfarrheim, wo schon der Pfarrgemeinderat mit Kaffee und Kuchen auf die Jubilare wartete. Die Begrüßung erfolgte diesmal in musikalischer Form. Irene Glöckl trug mit einigen Kindern vom Kinderchor ein eigens getextetes Lied vor, welches die Gäste mit viel Beifall quittierten.
Zur weiteren Unterhaltung spielten Gisela Schneiderbauer und Franz Jändl einen Sketch über ein frisch vermähltes Paar auf Hochzeitsreise, bei dem auch einige anwesende Paare auf die Schippe genommen wurden. Nach einigen lustigen Gstanzln überreichte Pfarrer Heribert Schauer den Paaren zur Erinnerung ein gerahmtes und gesegnetes Bild, das zwei Eheringe auf einer aufgeschlagenen Bibel zeigt. Für die Silber und Goldhochzeitspaare gab es außerdem jeweils eine rote Rose. Bei dem allseits bekannten Weinstübl-Lied vom Monatskalender kam schließlich auf, welches Paar in welchem Monat geheiratet hatte. Ein Glas Wein durfte dazu natürlich nicht fehlen. Mit einem gemeinsam getanzten Wiener Walzer ging schließlich der gesellige Nachmittag zu Ende.



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